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28.10.2020 | (rsn) - Ineos Grenadiers musste auf der 7. Vuelta-Etappe Schwerstarbeit verrichten, um die mehr als 30 Ausreißer über mehr als 100 Kilometer in Schlagdistanz zu halten. Vor allem die Anwesenheit des noch gut klassifizierten Alejandro Valverde (Movistar) in der Spitzengruppe zwang die Helfer des Gesamtführenden Richard Carapaz, über mehrere Stunden ein sehr hohes Tempo anzuschlagen.
Valverde war vor Beginn der Etappe mit genau drei Minuten Rückstand Gesamtzehnter und die gut zusammenarbeitende Spitzengruppe erkämpfte sich einen Maximalvorsprung von immerhin 2:30 Minuten. Ineos war gezwungen zu reagieren und büßte bei der Aufholjagd Fahrer um Fahrer ein, bis am letzten Anstieg nur noch Andrej Amador übrig blieb. Der Costa Ricaner, wie Carapaz erst zu dieser Saison von Movistar zu Ineos gewechselt, schaffte es dann quasi im Alleingang, den Abstand in erträglichen Grenzen zu halten.
“Wir konnten die Situation letztendlich kontrollieren, aber das hat uns viel Kraft gekostet. Es wurde den ganzen Tag extrem schnell gefahren“, gestand Carapaz im Ziel ein. “Wir haben probiert, die Ruhe zu bewahren, denn wir wussten, dass das Finale nicht sehr gefährlich sein würde. Wir mussten nur die Spitzengruppe in Schach halten“, so der Ecuadorianer.
Das aber war keine leichte Aufgabe, wie auch der Giro-Sieger des letzten Jahres erkannte. “Die Mannschaft war heute kampfbereit. Die Jungs haben großartig gearbeitet“, befand der 27-Jährige, dem heute an der schweren Bergankunft der 8. Etappe am Alto de Moncalvillo weitere Schwerstarbeit bevorsteht.
Am gestrigen Tag zumindest lief letztlich alles nach Wunsch. Der Mann in Rot beendete die Etappe 52 Sekunden hinter Valverde und liegt in der Gesamtwertung weiterhin 18 Sekunden vor Hugh Carthy (EF).
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