--> -->

15.12.2019 | (rsn) - Moran Vermeulen (WSA KTM Graz) zählte zu den Aufsteigern des Jahres 2019, wenn man sich man die Ergebnisse des jungen Steirers betrachtet, der sich erst vor drei Jahren endgültig für den Straßenradsport entschied. Skispringen, Langlauf, Mountainbike und Rennradmarathons absolvierte der mittlerweile 22-Jährige, dessen jüngerer Bruder Mika 2019 bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld im Einsatz war, in seiner Jugend. 2019 gelang auch nun auch ihm der Durchbruch im Radsport.
"Meine persönliche Entwicklung sehe ich sehr positiv. Der Saisonanfang war schwierig, da ich im Winter im Schicht- und Wechseldienst des Bundesheeres gearbeitet habe und fast nicht zum trainieren kam. Im Laufe des Frühjahres kam dann alles ins Laufen und von Woche zu Woche lief es besser", berichtete Vermeulen gegenüber radsport-news.com. Bei der Oberösterreich Rundfahrt wurde der U23-Nationalteamfahrer Dritter der Nachwuchswertung. Kurz darauf überraschte Vermeulen mit dem zwölften Rang bei den Nationalen Meisterschaften, was zugleich den dritten Platz in der U23-Wertung bedeutete. Hinter seinen ehemaligen Teamkollegen Tobias Bayer und Markus Wildauer (beide Tirol KTM Cycling Team) holte er in Mondsee die Bronzemedaille.
Vermeulen, der zu Jahresbeginn zum Eliteteam WSA KTM Graz, der Nachwuchsmannschaft der Maloja – Pushbikers, zurückkehrte, kam ab Juli immer besser in Fahrt. Beim schweren Giro del Medio Brenta in Vicenza wurde er Zwölfter, kurz danach gelang ihm bei der Serbien-Rundfahrt der große Durchbruch. Auf der 1. Etappe rund um Istocno Sarajevo belegte er im Sprint einer größeren Gruppe den vierten Rang. Gemeinsam mit Teamkollege Stefan Pöll fand Vermeulen sich tagsdrauf in einer zehnköpfigen Ausreißergruppe, errang hinter Sieger Janos Pelikan (Pannon Cycling Team) den zweiten Etappenplatz.
Weiterhin offensiv bestritt der in Ramsau am Dachstein aufgewachsene Steirer die restlichen Tage in Serbien. Letztlich sprangen der zweite Gesamtrang sowie der Sieg in der Nachwuchs- als auch der Bergwertung heraus. "Der zweite Platz und die beiden Sondertrikots waren der Lohn für unsere tolle Teamleistung. Für mich selbst war es eine traumhafte Woche, die ohne die Hilfe meiner Teamkollegen niemals möglich gewesen wäre", erinnerte sich Vermeulen. Kurz danach sprintete er beim Grand Prix Kranj auf Rang 13 und erhielt einen Startplatz bei der Tour de l’Avenir im Aufgebot des U23-Nationalteams.
Dort kam Vermeulen aber gleich zweimal zu Fall. Schon auf der 1. Etappe machte er unliebsame Erfahrungen mit dem französischen Asphalt. Auf dem siebten Tagesabschnitt erwischte es ihn dann nochmals. In einer Abfahrt stürzte er über die Straßenbegrenzung vier Meter tief, hatte aber Glück im Unglück, denn sein Fall wurde von einigen kleineren Bäumen gebremst. Vermeulen stieg zwar wieder aufs Rad, beendete die Etappe und auch jene am Folgetag, stieg aber wenig später aufgrund einer Gehirnerschütterung vorzeitig aus.
Der Sturz beendete die starke Saison des Nachwuchsfahrers, der danach kein Rennen mehr bestritt und nur mehr in Südafrika ein Mountainbikerennen fuhr. Ab Januar wird Vermeulen für Felbermayr – Simplon – Wels zum einen der wohl stärksten Kader in der Geschichte des oberösterreichischen Kontinentalteams zählen. An der Seite von Riccardo Zoidl, Filippo Fortin oder Stephan Rabitsch werden vor allem Helferdienste auf den jungen Steirer warten.
31.12.2019Ackermann: “Ich freue mich riesig über diese Ehrung!“(rsn) - Pascal Ackermann fand zwischen den Jahren nicht viel Zeit zum Entspannen. "Ich muss heute Nachmittag noch nach München, meine Sachen packen. Morgen fliege ich nach Mallorca ins Trainingslager
31.12.2019Noch nicht am Limit angekommen(rsn) – Mit 400 Punkten war Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) bereits der Sieger der Jahresrangliste 2018. In der zurückliegenden Saison sammelte der Landauer insgesamt sogar 566 Punkte, was d
31.12.2019Die Radsport-News-Jahresrangliste 2019 im Überblick(rsn) – Auch in diesem Jahr hat Radsport News wieder den besten Fahrer des deutschsprachigen Raumes ermittelt. In unserer Jahresrangliste 2019 finden Sie die Platzierungen und Punkte aller Deutschen
30.12.2019Bei der Tour in die Weltspitze der Rundfahrer gestürmt(rsn) - In den vergangenen Jahren galt Deutschland als Land der Sprinter, Zeitfahrer und Klassikerjäger. Doch spätestens seit 2019 ist klar, dass es hierzulande auch einen Rundfahrer von internatio
29.12.2019Ein halbes Dutzend Siege und viele weitere Highlightsrsn) – Die Liste derjenigen Fahrer, die nach ihrem Weggang von Deceuninck - Quick-Step nicht mehr an ihre beim belgischen Team gezeigten Leistungen anknüpfen konnten, ist lang. Maximilian Schachma
28.12.2019Im Frühjahr so richtig aufgedreht(rsn) – Während für den Großzahl der Fahrer von Katusha – Alpecin die Saison 2019 enttäuschend verlief, trifft für Nils Politt genau das Gegenteil zu. Der zwei Meter lange Hürther kann auf
27.12.2019Im Schneeregen in die Weltelite gefahren(rsn) - 2019 war das Jahr des großen Durchbruchs in der Karriere von Felix Großschartner. Ab seinem ersten Saisonrennen an unterstrich er, dass der 26-Jährige sich mittlerweile zu den besten Rundfa
26.12.2019Nach dem Teamwechsel schnell in die Erfolgsspur gefunden(rsn) – Nach sechs Jahren bei BMC wechselte Stefan Küng im vergangenen Winter nach Frankreich zu Groupama – FDJ und zeigte dort eine sehr ansprechende Saison, die von seiner Bronzemedaille im WM
25.12.2019Mit dem ersten Profisieg ins rot-weiß-rote Trikot(rsn) - Wenn auch das Jahreshighlight aufgrund zweier Stürze bei der Tour de France nicht das Ergebnis brachte, das sich Patrick Konrad (Bora – hansgrohe) erhofft hatte, so konnte der 28-Jährige t
24.12.2019In der zweiten Saisonhälfte den Anschluss an die Besten verloren(rsn) – Nachdem er sich 2018 erfolgreich auf die Ardennenklassiker konzentriert und Lüttich–Bastogne–Lüttich gewonnen hatte, nahm Bob Jungels (Deceuninck - Quick-Step) in diesem Jahr einen Ku
24.12.2019Keine Spitzensaison, aber auch kein Totalausfall(rsn) – Wie schon 2018 startete John Degenkolb (Trek – Segafredo) mit einem frühen Erfolgserlebnis verheißungsvoll in die Saison. Doch dem Etappensieg bei der Tour de la Provence (2.1) Mitte Fe
23.12.2019Die eigenen Erwartungen noch übertroffen(rsn) – In einer über weite Strecken enttäuschend verlaufenen Saison des Subweb-Teams war Neoprofi Marc Hirschi eine der positiven Erscheinungen. Der erst 21-jährige Schweizer fuhr zwölf Top-Te
08.01.2026Soudal - Quick-Step bindet auch Magnier langfristig (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.01.2026Soudal bleibt Titelsponsor bis 2030 (rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sei
08.01.2026Titelverteidiger Plapp fährt hinterher: Vine ist neue Zeitfahrmeister Australiens (rsn) – Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) hat sich zum zweiten Mal nach 2023 zum australischen Zeitfahrmeister gekrönt. Der 30-Jährige fuhr in Perth, wo auch die Straßenrennen ausgetragen
08.01.2026Als ProTeam: Tudor legt den Fokus auf die Grand Tours (rsn) – Der Schweizer Rennstall Tudor Pro Cycling hat am Mittwoch im spanischen Moraira etwas östlich von Calpe an der Costa Blanca seinen Medientag vor der Saison 2026 abgehalten. Und Miteigentüm
08.01.2026Nach starker Saison startet erneut die Jagd auf den “Heiligen Gral“ (rsn) – Sechs Neuverpflichtungen nahm FDJ - Suez für das Jahr 2025 unter Vertrag und krempelte das Team damit maßgeblich um. Vom siebten Platz 2024 arbeitete sich die französische Mannschaft zum
07.01.2026Simon Yates beendet Karriere (rsn) – Der amtierende Giro-Sieger Simon Yates hat am Mittwochmittag völlig überraschend und mit sofortiger Wirkung seine Karriere beendet. “Ich habe die Entscheidung getroffen, mich vom profess
07.01.2026Pidcock und Pinarello-Sextett zieht es nach Chile (rsn) – Dass Radsportler vor Saisonbeginn ins Höhentrainingslager ziehen, ist nichts Besonderes. Dass ein Septett von Pinarello einen Monat nach Südamerika reist, ist dann aber doch sehr ungewöhn
07.01.2026Roodhooft: Van der Poel “war einfach so, wie er sein musste“ (rsn) – In der Weihnachtsperiode hat Niels Vandeputte zwei Crossrennen im Trikot von Alpecin – Deceuninck und im neuen Jahr dem von Alpecin – Premier Tech gewonnen. Doch Fahrer der belgischen Ma
07.01.2026Die Hoffnung auf Healy und Highlights (rsn) – Auf dem Papier war die Saison 2025 eine durchschnittliche für das Team EF Education – EasyPost. Zehn Siege lagen unter der Norm für die US-amerikanische Equipe, Rang zwölf im UCI-Rankin
06.01.2026Mit “Mont Ventoux Norwegens“ und Finale an den Hängen der Ski-WM (rsn) – Während es 2026 keine Tour of Norway geben wird, weil die öffentlichen Förderungen gestrichen wurden, steht das Arctic Race of Norway (2.Pro) auch in diesem Jahr wieder im Rennkalender. I
06.01.2026Diese WorldTour-Profis haben noch keinen Vertrag für die neue Saison (rsn) – Das neue Jahr hat begonnen, doch noch immer stehen einige WorldTour-Profis ohne neuen Vertrag da. Nicht alle Fahrer, die 2025 noch in der Elite-Liga des Radsports angestellt waren, werden
06.01.2026Chirurg erwartet drei Monate Pause für van Aert (rsn) - Ludovic Robeet kann seine Karriere als Radprofi fortsetzen. Der Belgier in Diensten von Cofidis, der im September 2025 einen Schlaganfall erlitten hatte, teilte die guten Nachrichten via Insta