Vorschau WM-Mixed-Teamzeitfahren

Zum Auftakt in Harrogate die erste deutsche Medaille?

Foto zu dem Text "Zum Auftakt in Harrogate die erste deutsche Medaille?"
Kann das deutsche Team bei der WM in der Mixed-Staffel eine Medaille holen? | Foto: Cor Vos

22.09.2019  |  (rsn) - Mit einem Novum werden am Sonntag in der nordenglischen Region Yorkshire die 86. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften eröffnet. Bei einem Mixed-Teamzeitfahren über 28 Kilometer treten in Harrogate je zur Hälfte aus Männern und Frauen bestehende sechsköpfige Nationalauswahlen gegeneinander an. Die erste der beiden Runden a 14 Kilometer bestreiten die drei Männer, gefolgt von den drei Frauen, die dann ins Rennen geschickt werden, wenn der zweite Starter das Ziel erreicht. Die Endzeit wird nach der jeweils zweiten Frau genommen.

Der Staffel-Wettbewerb tritt die Nachfolge des seit 2012 ins Programm aufgenommenen Teamzeitfahren an, die nach sieben Jahren wegen mangelnder Resonanz bei den Rennställen und den Fans wieder eingestellt wurden. Ob das neue Format angenommen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Deceuninck-Quick-Step-Teamchef Patrick Lefevere etwa hat sich bereits ablehnend dazu geäußert.

Die Strecke: Das Zeitfahren wird auf der 14-Kilometer-Runde von Harrogate ausgetragen, die auch im Zentrum der Straßenrennen steht. Der Rundkurs wird als hügelig und technisch anspruchsvoll beschrieben, wobei die anspruchsvollste Passage über die 1,1 Kilometer lange und im Schnitt 5,6 Prozent steile Harlow Moor Road führt.

Die Teams: Insgesamt nur zwölf Mannschaften haben für den Staffel-Wettbewerb gemeldet, darunter auch eine Auswahl des UCI World Cycling Center, die sich aus Nachwuchsfahrern aus sechs verschiedenen Nationen zusammensetzt.

Zu den Medaillenkandidaten zählen neben den Niederlanden, die in Alkmaar die Europameisterschaften gewonnen hatten, Slowenien um Vuelta-Sieger Primoz Roglic, Italien und Spaniern auch das deutsche Team, das in der Besetzung Lisa Klein, Lisa Brennauer und Mieke Kröger sowie Tony Martin, Nils Politt und Jasha Sütterlin antritt. Dabei handelte es sich bis auf Martin und Politt um dasjenige Aufgebot, das in Alkmaar hinter den Niederländern EM-Silber holte.

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