Gent-Wevelgem U23: Platz neun für den jungen Tiroler

Gamper: “Die Form stimmt auf alle Fälle“

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Gamper: “Die Form stimmt auf alle Fälle“"
Patrick Gamper (re.) hatte gut lachen mit seinem neunten Platz bei Gent-Wevelgem | Foto: Österreichischer Radsport Verband

01.04.2019  |  (rsn) – Sein letztes Jahr in der Kategorie U23 bestreitet Patrick Gamper (Tirol KTM Cycling Team). Der 22-jährige Tiroler unterstrich am Sonntag sein großes Talent mit seinem neunten Platz bei Gent-Wevelgem. Damit eroberte er die ersten Punkte im Nationencup für Österreich, welche gegen Jahresende dann entscheidend sind für die Anzahl der Starter in den Straßenwettbewerben der Weltmeisterschaften in dieser Klasse. In Belgien zeigte Gamper vor allem auch, dass ihm die Klassiker sehr gut entgegenkommen.

"Gent-Wevelgem war ein hartes Rennen. Von Anfang an gab es viel Wind und das Finale war ziemlich taktisch. Es war nicht mein allerbester Tag, aber dafür habe ich wohl alles rausgeholt was möglich war", berichtete der Fahrer des Tirol KTM Cycling Teams gegenüber radsport-news.com. In Flandern war Gamper allerdings im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft unterwegs: "Ich kann sehr zufrieden sein, die Form stimmt auf alle Fälle."

Das Rennen der U23-Fahrer in Flandern war ein harter Ausscheidungswettbewerb. "Es gab viele Attacken, aber ich habe es geschafft, immer in der ersten Gruppe zu bleiben. Am Ende waren wir nur mehr 20 Fahrer und da ging dann die Gruppe mit dem späteren Sieger", erinnerte sich Gamper. Nach 174 Kilometern war es dann der Deutsche Jonas Rutsch (Lotto - Kern Haus), der seinen bislang größten Karriereerfolg bejubeln konnte. In der ersten größeren Verfolgergruppe rollte dann der Österreicher als Neunter über die Ziellinie. "Ich habe die entscheidende Attacke versäumt, aber wahrscheinlich hätten die Beine sowieso nicht mehr hergegeben."

Mit diesem Ergebnis gelang Gamper ein nächster guter Schritt in seiner Karriere. Ein weiterer, den er im Herbst getätigt hat, scheint sich nun auch auszuzahlen. Nach nur einem Jahr beim Nachwuchsteam von Trek – Segafredo, der spanischen Mannschaft Polartec – Kometa, zog es ihn wieder zurück in die Heimat.

Sein letztes U23-Jahr verbringt er damit mit seinen beiden Brüdern Florian und Mario in der Equipe von Thomas Pupp. Bei der Porec-Trophy in Kroatien wurde er Anfäng März Zweiter und nun folgte das nächste Topergebnis: "Es läuft ganz gut und ich kann sehr zufrieden sein mit dem Anfang der Saison. Mal schauen was noch so kommt", so Gamper.

Naja, in zwei Wochen dann das nächste Highlight mit dem U23-Rennen der Flandern-Rundfahrt.

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