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Nocentini ohne Optionen, Aru gibt Debüt bei Algarve-Rundfahrt

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Ronaldo Nocentini droht das Ende der Karriere. | Foto: Cor Vos

02.12.2015  |  (rsn) – Rinaldo Nocentinis Chancen auf einen Vertragsabschluss mit einem Profiteam sind gegen Null gesunken. Der Italiener, der nach acht Jahren bei Ag2R die französische Equipe zum Saisonende verlassen musste, hat nach der Absage des spanischen Zweitdivisionärs Caja Rural derzeit keine weiteren Optionen mehr. Gegenüber Gazzetta dello Sport hatte er zuvor erklärt, dass Caja Rural seine „einzige echte Möglichkeit“ sei. Nun erklärte Teammanager Juan Manuel Hernandez der spanischen Website Biciciclismo, dass man aus finanziellen Gründen keinen weiteren Fahrer mehr verpflichten könne. Der 38 Jahre alte Nocentini, der 1999 Profi wurde, will sich nun noch bis Ende des Jahres um ein Team bemühen.

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Vuelta-Sieger Fabio Aru wird im kommenden Jahr sein Debüt bei der Algarve-Rundfahrt (2.1) geben. Wie die Organisatoren des portugiesischen Mehretappenrennens jetzt schon ankündigten, wird der Italiener ein achtköpfiges Astana-Aufgebot anführen, in dem noch seine Landsleute Diego Rosa, Paolo Tiralongo und Dario Cataldo, die Spanier Luis Leon Sanchez und Miguel Angel Lopez, der Este Tanel Kangert sowie der Kasache Bakhtiyar Kozhatayev stehen. Seinen Start hat auch das belgische Etixx-Quick Step-Team angekündigt, wodurch sich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften auf 17 erhöht. Zusätzlich zu einigen portugiesischen Rennställen soll nach Mitteilung der Organisatoren noch ein internationales Team eingeladen werden. Die Volta ao Algarve 2016 wird vom 17. - 21. Februar ausgetragen.

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Das dänische Cult Energy-Team hat im Monat November nicht allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Fahrern nachkommen können. Wie das Ekstra Bladet meldete, seien davon vor allem die besser verdienenden Profis betroffen gewesen. Die Zeitung zitierte aus einem Brief des Buchhalters Rene Thill, in dem dieser ankündigte, aufgrund der schwierigen Finanzlage einen Teil der Novembergehälter nicht auszahlen zu können und Kürzungen bei den Stars der Mannschaft vornehmen zu müssen, um die schlechter verdienenden Fahrer vertragsgemäß entlohnen zu können. Gegenüber dem Ekstra Bladet kündigte Thill aber an, dass alle Fahrer in den kommenden Tagen ihr vollständiges Gehalt erhalten würden. Cult Energy hatte aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten schon vorzeitig den Rennbetrieb in dieser Saison einstellen müssen. Manager Christian Weylandt, von dem man sich schließlich trennte, war es nicht gelungen, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Gerettet wurde der Rennstall schließlich durch die Fusion mit dem Gelsenkirchener Continental-Team Stölting.

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