Greipel Achter zum Auftakt der Mallorca Challenge

Pelucchi gelingt in Campos ein Saisoneinstieg nach Maß

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Matteo Pelucchi (IAM) jubelt zum Auftakt der Mallorca Challenge. | Foto: Cor Vos

29.01.2015  |  (rsn) – Der Auftakt der 24. Mallorca Challenge endete wie erwartet mit einem Massensprint. Aber nicht die hoch gehandelten André Greipel (Lotto Belisol) oder Nacer Bouhanni (Cofidis) hatten nach 175,5 Kilometern von Santanyí nach Campos die Nase vorn, sondern Matteo Pelucchi (IAM).

Der 26-jährige Italiener entschied am Donnerstag die Trofeo Santanyí-Ses Salines-Campos (1.1) vor seinem Landsmann Elia Viviani (Sky) und dem Spanier José Joaquin Rojas (Movistar) für sich und bescherte seiner Schweizer IAM-Mannschaft den zweiten Saisonsieg, nachdem Teamkollege Heinrich Haussler bereits australischer Straßenmeister geworden war. „Das war heute nicht nur ein Sieg für mich, sondern für das gesamte Team. Ich wurde wirklich perfekt unterstütz“, erklärte Pelucchi nach seinem ersten Saisonerfolg.

Dagegen schaute der geschlagene Viviani mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Rennen zurück. „Das Team ist heute einen perfekten ‚lead-out‘ gefahren. Es tut mir leid, dass ich es nicht habe vollenden können“, fand der neue Sky-Sprinter lobende Worte für seine Anfahrer. Pelucchis Überlegenheit an diesem ersten Tag der Mallorca Challenge erkannte Viviani aber ohne Wenn und Aber an: „Er kam von hinten und hat seinen Sprint vor mir gestartet. Sobald er antrat, hatte ich einfach nicht die Geschwindigkeit, um ihn vor der Ziellinie noch zu stellen.“

Ebenfalls chancenlos war Bouhanni, für den es bei seinem Debüt für Cofidis nur zum vierten Rang reichte – womit der Franzose aber noch vier Plätze vor dem Deutschen Meister Greipel landete, der als Achter über die Ziellinie jagte.

Zum Start der europäischen Straßensaison setzten sich zunächst der Luxemburger Alex Kirsch (Cult Energy) und der Franzose Damien Garcia (Froy-Oslo) in Szene. Das Duo löste sich schon früh aus dem Feld und erarbeitete sich schnell einen komfortablen Vorsprung, der nach 60 Kilometern rund zwölf Minuten betrug. Im Feld übernahmen die Sprinterteams wie Lotto Soudal, Cofidis, Movistar und Sky das Kommando und reduzierten den Abstand in der zweiten Hälfte des Rennens, das lediglich fünf Bergwertungen der 4. Kategorie aufwies.

25 Kilometer vor dem Ziel war zunächst Garcia gestellt, wogegen sich Kirsch noch rund zehn Kilometer länger an der Spitze hielt. „Leider waren wir nur zweit, um uns die Arbeit zu teilen, und der heftige Wind machte es zusätzlich schwierig, den Abstand zu halten. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Debüt“, kommentierte der 22-jährige Kirsch seinen ersten Auftritt im Trikot des neue dänischen Zweitdivisionärs Cult Energy.

Tatsächlich kam auf den letzten Kilometern der Wind stärker auf, wodurch das Feld auseinandergerissen wurde. Die Sprinterteams ließen zwar keine weiteren Attacken mehr zu, doch drei Kilometer vor dem Ziel sorgte ein Sturz, bei dem sich Stauff verletzte, nochmals für Konfusion.

Auf der Zielgeraden zog der Brite Ben Swift seinem neuen Teamkollegen Viviani den Sprint an, doch der 25-Jährige hatte dem Antritt seines Landsmanns Pelucchi nichts entgegenzusetzen, so dass sich IAM-Profi mit deutlichem Vorsprung den Sieg in Campos holte.

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