Gescheiterte Übernahme von Euskaltel

Gonzalez de Galdeano attestiert Alonso Ahnungslosgkeit

Foto zu dem Text "Gonzalez de Galdeano attestiert Alonso Ahnungslosgkeit"
Igor Gonzalez de Galdeano verteidigt die ausländischen Verpflichtungen | Foto: ROTH

17.12.2013  |  Igor Gonzalez de Galdeano, Manager des aufgelösten Euskaltel-Euskadi-Rennstalls, hat Fernando Alonso kritisiert und ihm Ahnungslosigkeit attestiert. Der zweimalige Formel 1-Weltmeister hatte im September angekündigt, das baskische Traditionsteam übernehmen zu wollen, das nach dem angekündigten Rückzug der Sponsoren auf der Suche nach einem neuen Geldgeber war. Die Pläne zerschlugen sich dann aber, nunmehr will Alonso nach eigenen Worten zur Saison 2015 einen eigenen Rennstall auf die Beine stellen.

„Ich verstehe nicht, wie jemand, der bereit ist, zwischen 17 und 20 Millionen Euro zu investieren, um ein neues Projekt anzugehen, keine Idee davon haben kann, wie es läuft“, sagte Gonzalez de Galdeano im Interview auf AS.com. „Er war schlecht beraten und bleibt sehr schlecht beraten. Ich freue mich aber, wenn sein neues Projekt im nächsten Jahr das Licht der Welt erblicken sollte“, fügte der 40-Jährige an.

„Wir waren uns mit Alonso einig. Euskaltel hat die Angelegenheit richtig präsentiert und hat keine Schuld. Alonso dachte, er könnte Geld in die Hand nehmen und tun, was er wollte. Als ihm die UCI aber sagte, dass es im ersten Jahr kein WorldTour-Team sein würde, war er beeindruckt“, erklärte Gonzalez de Galdeano weiter und an Alonsos Adresse gerichtet: „Radsport ist so kompliziert wie die Formel 1 oder sogar noch komplizierter.“

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Vuelta a Castilla y Leon (2.1, ESP)
  • The Larry H.Miller Tour of (2.Pro, USA)