BDR-Präsident spricht von einem "versauten Jahrzehnt"

Scharping gegen Neuverteilung von Armstrongs Tour-Siegen

Foto zu dem Text "Scharping gegen Neuverteilung von Armstrongs Tour-Siegen"

Rudolf Scharping auf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR)

Foto: ROTH

23.09.2012  |  Valkenburg (dapd) - BDR-Chef Rudolf Scharping hat sich gegen eine mögliche Neuverteilung der sieben Toursiege von Lance Armstrong ausgesprochen. "Ich bin dafür, die Dopingsünder aus den UCI-Listen zu streichen, niemanden nachrücken zu lassen und dieses als versautes Jahrzehnt stehen zu lassen", sagte der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer, der auch nichts von der zuletzt vorgesehenen Generalamnestie für geständige Doper hält.

An der Kritik speziell an UCI-Präsident Pat McQuaid wollte sich Scharping nicht beteiligen. "Es ist bekannt, dass ich nichts von personifizierter Kritik halte. Es ist aber sicherlich richtig in der täglichen Arbeit von Sportverbänden - wie übrigens in jedem wirtschaftlichen Unternehmen auch - nach Verbesserungen zu suchen", ergänzte der frühere Spitzenpolitiker.

Der Radsportweltverband und sein Präsident Pat McQuaid waren wegen ihrer Rolle im Fall Lance Armstrong von vielen Seiten heftig kritisiert worden.

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