Schotte kritisiert die UCI

Millar lobt Doping-Ermittlungen gegen Armstrong

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David Millar (Garmin-Sharp) | Foto: ROTH

22.09.2012  |  Valkenburg (dapd) - Der Schotte David Millar hat den Radsportweltverband UCI für dessen Rolle im Anti-Dopingkampf kritisiert. Die Armstrong-Ära sei eine "schwarze Periode" gewesen und es werde Zeit, dass die UCI das zugebe.

"Die UCI sollte ehrlich sein", sagte der 35 Jahre alte Millar, der 2004 selbst als Doper überführt worden war und seitdem für einen sauberen Sport kämpft, am Rande der Straßen-WM in Valkenburg.

Millar, der bei der WM als Co-Kommentator für den britischen TV-Sender BBC arbeitet, bezeichnet die Ermittlungen der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA gegen Armstrong als "das Beste für den Radsport." Gleichzeitig zeigte sich Millar davon überzeugt, dass die Siege von Bradley Wiggins bei der Tour und Ryder Hesjedal beim Giro "sauber" eingefahren worden seien.

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