Circuit Franco Belge

Sutton siegt, McEwen verteidigt Gelbes Trikot

Foto zu dem Text "Sutton siegt, McEwen verteidigt Gelbes Trikot"
Chris Sutton (Sky) gewinnt das 64. Kuurne-Brüssel-Kuurne. Foto: ROTH

30.09.2011  |  (rsn) – Christopher Sutton (Sky) hat die 2. Etappe der 71. Tour de Wallonie Picarde / Circuit Franco Belge (Kat. 2.1) gewonnen. Der 27 Jahre alte Australier ließ über 181 Kilometer von Menen nach Poperinge im Massensprint den Niederländer Tom Veelers (Ski-Shimano) und den Franzosen Adrien Petit (Cofidis) hinter sich und feierte seinen dritten Saisonsieg.

Platz vier belegte der Weißrusse Yauheni Hutarovych (FDJ), Fünfter wurde Suttons britischer Teamkollege Russell Downing. Rang sechs ging an den Australier Baden Cooke (Saxo Bank-SunGard). Der Berliner Rüdiger Selig (Leopard-Trek), zum Auftakt noch Dritter, musste sich mit Platz 14 zufrieden geben.

 

Auftaktsieger Robbie Mcewen (RadioShack) wurde Sechzehnter, verteidigte aber sein Gelbes Trikot vor seinem Landsmann Sutton, der jetzt zeitgleich Zweiter der Gesamtwertung ist. Mit je vier Sekunden Rückstand folgen Veelers und der Brite Adam Blythe (Omega Pharma-Lotto) auf den Plätzen drei und vier. Selig belegt mit sechs Sekunden Rückstand Rang sieben.

Bestimmt wurde die Etappe von den neun Ausreißern Guillaume Van Keirsbulck (Quick Step), Kjell Carlstrom (Sky), Mikhail Ignatiev (Katjuscha), Cyril Lemoine, Rony Martias (beide Saur-Sojasun), Laurens De Vreese (Topsport Vlaanderen), Tom Dernies () und Gilles Devillers (Wallonie Bruxelle).

Das Feld hielt den Rückstand aber in Grenzen, mehr als drei Minuten wurde der Spitzengruppe nicht zugestanden. Ignatiev and Carlstrom hielten am längsten an der Spitze durch, doch auch das Duo wurde schon 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Im Finale versuchte der US-Amerikaner Taylor Phinney die Sprinterteams zu überraschen, doch die Attacke des 20-Jährigen war vier Kilometer vor dem Ziel vereitelt.

Im Massensprint setzte sich schließlich Sutton durch, der bei Kuurne-Brüssel-Kuurne und auf der 2. Etappe der diesjährigen Vuelta bereits zwei hochkaraätige Siege einfahren konnte.

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