Van Keirsbulck gewinnt 67. Omloop van het Houtland

Seubert in Belgien knapp am Podium vorbei

Foto zu dem Text "Seubert in Belgien knapp am Podium vorbei"
Timon Seubert (NetApp) | Foto: ROTH

21.09.2011  |  (rsn) - Bei der 67. Ausgabe von Omloop van het Houtland (Kat. 1.1) hat Timon Seubert (NetApp) knapp das Podium verpasst. Der Hamburger belegte nach 193,6 Kilometern durch die Region Westflandern in Lichtervelde im Sprint einer neunköpfigen Ausreißergruppe den vierten Platz.

Es siegte der erst 20-jährige Belgier Guillaume Van Keirsbulck (Quickstep) vor dem niederländischen Titelverteidiger Stefan Van Dijk (Veranda's Willems) und dem Briten Mark McNally (An Post - Sean Kelly). Zweitbester deutscher Fahrer war Sascha Weber (Differdange) auch Rang neun. Seuberts Teamkollege Eric Baumann wurde Elfter.

Bei starkem Wind machte sich zehn Kilometer nach dem Start eine 24 Fahrer starke Ausreißergruppe auf und davon. Auf der ersten von insgesamt acht Zielrunden in Lichtervelde fiel die Spitzengruppe auseinander. Auch Seubert schaffte den Sprung in die neu entstandene Fluchtgruppe, die einen knappen Vorsprung von 17 Sekunden ins Ziel brachte. Im Finalsprint setzte sich der starke Van Keirsbulck durch, der in seiner ersten Profisaison bereits mehrfach bei Eintagesrennen auf sich aufmerksam gemacht hatte. So belegte er im Frühjahr bei Le Samyn den vierten Platz, Anfang September wurde er sogar Dritter beim GP Jef Scherens.

“Meine Beine waren im Rennen nicht so gut, aber im Finale habe ich trotzdem versucht zu attackieren, um die Gruppe zu verkleinern. Ich bin in Topform und hoffe, das auch in den anstehenden Rennen bestätigen zu können”, kommentierte der junge Belgier seinen ersten Profisieg.

"Es war ein richtig schweres Rennen heute, die ganze Zeit musste Windkante gefahren werden, dazu schmale Straßen, scharfe Kurven - der Kurs war zwar flach, hatte es aber in sich", sagte NetApp-Sportdirektor Jens Heppner nach dem Rennen. "Uns ist es auch hier gelungen, an die guten Leistungen bei der Tour of Britain anzuknüpfen. Das Ziel war die Top 5 und das haben wir erreicht", so Heppner zufrieden.

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