96. Tour de France

Sturz im Finale brachte Ciolek aus dem Tritt

Foto zu dem Text "Sturz im Finale brachte Ciolek aus dem Tritt"

Gerald Ciolek (Milram)

Foto: ROTH

05.07.2009  |  (rsn) – Auf der 2. Etappe der Tour de France hat Gerald Ciolek (Milram) bewiesen, dass auch in diesem Jahr bei den Massensprints mit ihm zu rechnen ist. Der 22 Jahre alte Pulheimer, im Vorjahr zweimal Tour-Etappenzweiter, wurde nach 187 Kilometern von Monaco nach Brignoles Sechster; eine bessere Platzierung verhinderte ein Sturz in der letzten Kurve, durch den der U23-weltmeister von 2006 aus dem Tritt gebracht wurde.

„Bei der Tour ist es leider oft so, dass der ein oder andere Sprinter versucht, noch in ein Loch zu fahren, das es eigentlich gar nicht gibt“, kritisierte Ciolek nach dem Rennen das Verhalten einiger übermotivierter Kollegen. „Das hat rund 500 Meter vor dem Ziel zu einem Sturz an der Spitze geführt.“ Ciolek, ausssichtsreich an fünfter Position unterwegs, verlor den Anschluss an die ersten vier Fahrer, darunter sein früherer Columbia-Teamkollege Mark Cavendish. „Das Loch konnte ich dann noch zufahren, für einen Platz ganz vorne hat es leider zu viel Kraft gekostet“, so der Milram-Kapitän, dem neben seiner eigenen Verfassung aber auch die Vorstellung seiner Mannschaft Mut für die noch folgenden Sprintetappen der 96. Tour de France Mut gemacht haben dürften.

Denn auf den letzten fünf Kilometern formierten sich die blauen Milram-Profis fast vollständig an der Spitze des Feldes und lieferten dem gelb-weißen Columbia-Zug ein heißes Duell. „Wir haben uns im Etappenfinale hervorragend in Szene gesetzt und die Sprintankunft klasse vorbereitet“, lobte Ciolek dann auch sein Team. „Es ist wirklich schade, da wir heute sehr gut als Mannschaft funktioniert haben, aber nicht belohnt wurden.“

Auch Cioleks Sportlicher Leiter Christian Henn sah in dem Crash die Ursache dafür, dass es zu keiner besseren Platzierung seines Top-Sprinters reichte. „Leider hat uns der Sturz im Finale die Fahrt genommen, ansonsten wäre Gerald mit Sicherheit in die Top drei gefahren“, sagte der Heidelberger, blickte aber schon auf die 3. Etappe: „Wenn wir die Leistung von heute am Montag wiederholen, werden wir sicherlich auch für den Aufwand belohnt.“

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