Baskenland-Rundfahrt: Rebellin Sechster

Contador lässt die Konkurrenz im Regen stehen

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Alberto Contador hat wie 2007 die Vuelta a Castilla y Leòn in Spanien gewonnen.

07.04.2008  |  (rsn) – Alberto Contador (Astana) zeigt auch bei der Baskenland-Rundfahrt gleich zu Beginn, wer der Favorit auf den Gesamtsieg ist. Der 25-jährige Spanier, der Ende März die Kastilien-Rundfahrt überlegen gewonnen hatte, dominierte zusammen mit seinem Astana-Team die anspruchsvolle Auftaktetappe über 137 km rund um Legazpia und setzte sich als Solist mit drei Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Ezequiel Mosquera (Karpin Galizia) durch. Den Sprint der ersten Verfolgergruppe, die acht Sekunden Rückstand auf den Tagessieger aufwies, entschied dessen spanischer Teamkollege David Herrero für sich. Vierter wurde der Italiener Damiano Cunego (Lampre), der zuvor vergeblich versucht hatte, die Lücke zu Contador zu schließen. Paris-Nizza-Sieger Davide Rebellin (Gerolsteiner) folgte zeitgleich auf Platz sechs vor dem slowakischen U23-Weltmeister Peter Velits (Milram).

“Wir sind heute wirklich intelligent gefahren”, kommentierte der Toursieger seinen vierten Saisonerfolg. „Regen oder Sonne, das macht keinen Unterschied, wenn du in der richtigen Verfassung bist. In den nächsten Tagen werden alle anderen Mannschaften auf uns schauen, aber das sind wir gewohnt. Ich habe nicht so viele Sekunden auf die Anderen gewonnen, aber wir haben wieder bewiesen, dass wir eines der stärksten Teams in der Welt sind.“

Contador hatte bei strömendem Regen am letzten Berg des Tages rund sieben Kilometer vor dem Ziel attackiert und gemeinsam mit Mosquera die Bergwertung erreicht. In der Abfahrt zum Ziel baute das Duo seinen Vorsprung zunächst auf 15 Sekunden aus, bevor sich Contador mit einem Antritt rund zwei Kilometer vor dem Ziel von seinem Konkurrenten absetzte. Mosquera konnte sich vor der ersten Verfolgergruppe noch den zweiten Platz sichern.

Vor Contadors beeindruckendem Auftritt hatte ein Ausreißertrio das über sieben Anstiege der zweiten und dritten Kategorie führende Teilstück lange Zeit bestimmt. Der Franzose Mickael Buffaz (Cofidis) konnte gemeinsam mit den beiden Spaniern Iban Mayoz (Karpin Galizia) und Egoi Martinez (Euskaltel) bis zu vier Minuten Vorsprung herausfahren. Im Feld bestimmte Astana das Tempo und sorgte dafür, dass der Vorsprung der Drei im Rahmen blieb. Nachdem an der Spitze Buffaz dem Tempo der beiden Spanier im vierten Anstieg zum Alto Aztiria nicht mehr folgen konnte, versuchten Martinez, der nach zwei Jahren bei Discovery Channel zurückgekehrt war, und Mayoz als Duo ihr Glück. Trotz aller Bemühungen der beiden war ihre Flucht rund 15km vor dem Ziel beendet. Danach setzte Contador im letzten, knapp vier Kilometer langen, durchschnittlich 8,2 Prozent steilen Anstieg zum Alto de Deskarga die entscheidende Attacke.

Während Rebellin in der ersten Verfolgergruppe zusammen mit den Favoriten das Ziel erreichte, verlor sein Teamkollege Stefan Schumacher 48 Sekunden auf Contador. Gar mehr als 16 Minuten Rückstand handelte sich die Gerolsteiner Tour-Hoffnung Markus Fothen ein.

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