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Abschied von Gerolsteiner

Schmidt will „noch mal auf eigene Kappe fahren“

Von Matthias Seng

23.10.2005  |  Nach sechs Jahren im Team Gerolsteiner will Torsten Schmidt zu neuen sportlichen Ufern aufbrechen. Der 33 jährige Edelhelfer will in Zukunft bei einem zweitklassigen Rennstall noch einmal auf eigene Rechnung fahren.

"Ich hatte eine schöne Zeit bei Gerolsteiner“, sagte Schmidt zu seinem Abschied von der Eifel-Equipe. „Aber ich habe einen Punkt in meiner Karriere erreicht, an dem ich mich frage, ob ich meine Erfahrung und Stärken nicht noch einmal voll ausschöpfen kann.“

Dafür scheinen die Chancen bei einem kleineren Team in Schmidts zehnter Profi-Saison größer zu sein. Bei Gerolsteiner hätte er weiterhin Helferdienste verrichten und für die Kapitäne fahren müssen. „Genau da liegt der Reiz in einem Nicht-ProTour-Team“, so Schmidt. " Das Programm ist kaum anders, die Strukturen auch nicht und endlich werde ich mal bei meinen Lieblingsrennen wie Rund um den Henninger Turm auf eigene Kappe fahren können, das gibt mir eine Motivation, wie ich sie seit Jahren nicht mehr hatte."

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Offenbar steht Schmidt vor einem Wechsel zum deutschen Continental-Pro-Team Wiesenhof-Akud, in dem auch der Deutsche Meister Gerald Ciolek fährt.

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