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24.02.2004 | Weltklassesprinterin Petra Roßner hat den ersten Saisonsieg für das einzige deutsche Frauenprofiradteam Equipe Nürnberger perfekt gemacht. Die Weltcupsiegerin des Jahres 2002 siegte im australischen Barwon Heads auf dritten Etappe der „Geelong Tour 2004“ im Massenendspurt und verwies nach 77 Kilometern und 2:03:57 Stunden die beiden Australierinnen Rochelle Gilmore (SATS) Oenone Wood auf die Plätze zwei und drei.
"Das Rennen war den ganzen Tag über von vielen Ausreißversuchen gekennzeichnet. Meine Mannschaftskolleginnen waren heute sehr stark und haben ganz aktiv viele dieser Attacken vereitelt“, so die glückliche Siegerin. „Vor allem Judith Arndt und Trixi Worrack haben sich für mich aufgeopfert. Ich bin heute wie eine kleine Königin behandelt worden. Deshalb musste ich einfach gewinnen." Auf die starken Australierinnen angesprochen, sagte Roßner: "Bei dem Heimvorteil und der gegenwärtigen Stärke der Australierinnen habe ich eigentlich erwartet, dass sie alle vier Etappen gewinnen. Aber heute konnte ich eins drauf setzen. Viele der ausländischen Mannschaften kommen aus dem tiefsten Winter und fahren jetzt ihre ersten Wettkämpfe, während die Australierinnen schon seit Anfang Januar in Hochform sind…"
In der Gesamtwertung führt weiterhin die Australierin Oenone Wood (Australian Institute of Sport) mit sieben Sekunden Vorsprung auf Katie Mactier (AUS / Jayco). Auf Platz drei folgt mit Katherine Bates (NSWIS) ebenfalls eine Australierin mit einem Rückstand von zehn Sekunden. Nürnberger-Fahrerin Margaret Hemsley liegt bei der Rundfahrt in ihrem Heimatland weiterhin auf Platz acht mit einem Rückstand von 34 Sekunden auf Leaderin Wood.
Die vierte und letzte Etappe mit dem berüchtigten Anstieg auf den Mount Wallace über 115 Kilometer beginnt und endet in Lara. Der Startschuss zu den einzelnen Etappen fällt auf Grund der extremen Wetterbedingungen mit Temperaturen bis 45 Grad Celsius am späten Nachmittag. Zudem haben die Athletinnen auf den Kursen, die zum Teil unmittelbar an der Küste verlaufen, mit starken Windverhältnissen zu kämpfen.
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