US-Amerikaner Favorit beim 10. Cro Race

McNulty will mit Titelverteidigung seine Saison beenden

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Brandon McNulty hat 2024 das Cro Race gewonnen. | Foto: Cor Vos

30.09.2025  |  (rsn) – Nachdem er vor gut einer Woche bei der Luxemburg-Rundfahrt seinem UAE-Team die Saisonsiege 85 und 86 und damit einen historischen Rekord beschert hatte, will Brandon McNulty beim heute beginnenden Cro Race (30. September – 5. Oktober / 2.1) seinen Titel verteidigen und die Erfolgsbilanz seines Teams weiter ausbauen.

Bei der sechstägigen Rundfahrt durch Kroatien wird der 27-jährige US-Amerikaner von einem starken Aufgebot um die Routiniers Tim Wellens und Rui Oliveira unterstützt. Dabei sein werden auch Abdulla Jasim Al-Ali und Mateo Pablo Ramírez aus dem UAE-Nachwuchsteam Generation Z.

“Letztes Jahr war mein Sieg hier ein großer Moment für mich, und ich habe tolle Erinnerungen an die Fans und die Atmosphäre hier“, wurde McNulty in einer UAE-Pressemitteilung zitiert. Der Gewinner der Luxemburg-Rundfahrt will auch sein letztes Saisonrennen erfolgreich abschließen, wie er betonte: “Ich habe in den letzten Wochen einige gute Siege errungen, und das Team insgesamt ist in Topform. Wir werden also bereit sein, die Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten“, kündigte McNulty an.

Mit dem 34-jährigen Wellens hat UAE ein weiteres heißes Eisen im Kampf um den Gesamtsieg im Feuer. Aussichtsreich sind auch Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers), Routinier Damiano Caruso (Bahrain – Victorious) sowie dessen italienischer Landsmann Filippo Zanna (Jayco – AlUla). Stark einzuschätzen ist auch der Franzose Paul Magnier (Soudal – Quick-Step), der zuletzt vier Etappen der Slowakei-Rundfahrt gewann und erst am Schlusstag seine Führung im Gesamtklassement einbüßte.

Die 10. Ausgabe des Cro Race führt über meist hügeliges Terrain, wobei die Etappen 2 und 6 in Massensprints enden sollten. An den restlichen Tagen haben mit kletterstarken Fahrern besetzte Ausreißergruppen gute Chancen. Die Königsetappe führt am vierten Tag über 190,7 Kilometer und weist dabei fast 3.900 Höhenmeter auf, zum Finale geht es in Labin einen knapp zwei Kilometer langen und gut sechs Prozent steilen Schlussanstieg hinauf.

Am Start stehen neben UAE, Red Bull, Ineos, Bahrain, Jayco und Soudal aus der WorldTour noch Arkéa – B & B Hotels, dazu kommen sechs Zweitdivisionäre sowie sieben Kontinental-Mannschaften.

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