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05.07.2025 | (rsn) – Anton Schiffer (Bike Aid) hat auf der 3. Etappe der Sibiu Tour (2.1) seinen ersten Profisieg gefeiert. Einen Tag nach der Enttäuschung am Balea Lâc, als er um Platz vier sprintend stürzte und als Dreizehnter 43 Sekunden auf seine Gruppe verlor, schlug der DM-Dritte von Linden nach 164 Kilometern auf 1304 Metern Höhe in der Pältninis Arena zu. Im Zweiersprint fuhr er dem Vortagessieger und Gesamtführenden Matthew Riccitello (Israel – Premier Tech) davon, Dritter wurde der Gesamtzweite David de la Cruz (Q36.5).
Das Trio hatte sich früh im knapp zehn Kilometer langen Schlussanstieg gelöst. “Israel und Tietema sind richtig schnell in den Berg reingefahren. Ich wusste, dass ich nicht der Favorit bin. Ich musste nicht so viel arbeiten. Ich habe vor allem an Hinterrädern gesessen. Als Riccitello angriff, konnte ich mitgehen“, blickte Schiffer im Ziel-Interview zurück. Das Trio wechselte sich ab, bis der US-Amerikaner wieder ernst machte.
“Er attackierte nochmal und ich konnte nur gerade so folgen. Er war definitiv stärker. Aber am Ende habe ich es dann schlau gemacht“, so Schiffer, der zum Zeitpunkt der Tempoverschärfung hinter de la Cruz wartete. Als deutlich wurde, dass der Spanier die Lücke zum Mann in Gelb nicht mehr würde schließen können, wagte der gebürtige Kölner den Sprung. Zu zweit fuhren er und Riccitello danach dem Ziel entgegen, wobei der Deutsche weniger Arbeit verrichtete.
Den Sprint entschied er dann mühelos für sich, viel Gegenwehr von Riccitello, der seine Gesamtführung ausbaute, gab es nicht mehr. “Es ist mein erster Sieg und ich bin wirklich euphorisch“, strahlte der Etappensieger, der im Klassement vom 13. auf den vierten Rang vorrückte, nach seinem Erfolg. Der kam einen Tag nach einem schmerzhaften Dämpfer: “Gestern hatte ich so viel Pech. Ich musste das Rad wechseln, weil meine Gangschaltung nicht funktionierte und kurz vor der Ziellinie bin ich gestürzt. Jetzt mit dem Sieg zurückzukommen ist fantastisch!“
Dass er wegen seiner starken Resultate schon vor dem 2.1-Rennen mit drei Profiteams zu den Podiums-Anwärtern gehörte zeigt, dass der ehemalige Triathlet reif für einen Profivertrag ist. “Dieses Jahr kommt alles zusammen und ich kann mein Niveau nicht nur im Training, sondern auch in den Rennen beweisen. Hoffentlich haben mich jetzt auch größere Teams wahrgenommen. Mal sehen, wo ich nächste Saison fahre“, erzählte Schiffer.
Dabei vergaß er aber auch nicht den Drittdivisionär, für den er jetzt antritt. “Ich liebe es bei Bike Aid. Wir haben eine tolle Gruppe. Auch heute haben mir die Jungs super geholfen. Beim Meeting heute haben sie hundert Prozent an mich geglaubt. Sie wollten voll auf Sieg fahren, nur ich habe nicht daran geglaubt.“
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