Nationale Zeitfahrmeisterschaften Männer

Price-Pejtersen benutzt den Radweg und verliert Gold

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Johan Price-Pejtersen (Bahrain Victorious) | Foto: Cor Vos

21.06.2024  |  (rsn) – Die vorletzte Juniwoche ist den Nationalen Meisterschaften vorbehalten. Zunächst stehen die Wettbewerbe im Zeitfahren an, ehe am Wochenende die Straßenrennen folgen. Wir liefern hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse ausgewählter Zeitfahrwettbewerbe der Männer.

Price-Pejtersen in Dänemark erst eine Sekunde vorn, dann disqualifiziert

Mit einer Sekunde Vorsprung auf Mattias Skjelmose (Lidl – Trek) dachte Johan Price-Pejtersen (Bahrain Victorious) seinen ersten Zeitfahr-Titel bei der Elite in Dänemark gewonnen zu haben. Dann aber wurde der 25-Jährige aber wegen Verlassens der Strecke disqualifiziert und Gold ging an den Sieger der letztjährigen Tour de Suisse. Der brauchte in Herning nach 41,3 Kilometern 24 Sekunden weniger als Vorjahressieger Kasper Asgreen (Soudal – Quick-Step). Bronze sicherte sich mit 29 Sekunden Rückstand Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates).

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Großschartner holt sich Österreichischen Titel von Gamper zurück

Nachdem Patrick Gamper (Bora – hansgrohe) 2023 erstmals den Zeitfahr-Titel in Österreich gewonnen hatte und dabei Felix Großschartner (UAE Team Emirates) nur Silber gelassen hatte, drehte der den Spieß dieses Jahr in Königswiesen um. Nach 23,6 Kilometern war der Meister von 2022 1:14 Minuten schneller als sein ehemaliger Teamkollege. Elite-Fahrer Johannes Hirschbichler sicherte sich wie bereits 2019 die Bronzemedaille. Der 31-jährige brauchte 2:09 Minuten länger als Großschartner.

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UAE-Doppelsieg in Portugal

Jungstar Antonio Morgado (UAE Team Emirates) hat in Santa Maria da Feira seinen ersten Portugiesischen Zeitfahrtitel bei der Elite gewonnen. Er war 17 Sekunden schneller als sein Teamkollege Ivo Oliveira, der zum dritten Mal in Serie mit dem Silberrang zufrieden sein musste. Mit 27 Sekunden Rückstand wurde nach 32,4 Kilometern Rui Costa (EF Education – EasyPost) Dritter.

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De la Cruz holt sich ersten Spanischen Zeitfahrtitel

Im Alter von 35 Jahren hat David de la Cruz erstmals die Spanischen Zeitfahrmeisterschaften gewonnen. Der Neuzugang des Zweitdivisionärs Q36.5 absolvierte den 33,4 Kilometer langen Parcours von Galapagar in der Zeit von 38:32 Minuten und war damit 33 Sekunden schneller als Markel Beloki (EF Education – EasyPost). Bronze ging mit 36 Sekunden Rückstand an Raul Garcia (Arkéa B&B Hotels). De la Cruz sicherte Q36.5 den zweiten Saisonsieg, für den ersten hatte Jannik Steimle Mitte März beim GP le Denain gesorgt.

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Bora-Neuzugang Maciejuk Polnischer Zeitfahrmeister

Filip Maciejuk hat die Polnischen Zeitfahrmeisterschaften gewonnen. Der Neuzugang von Bora – hansgrohe erzielte in Radzanowo über 44,7 Kilometer mit 51:20 Minuten die Bestzeit und sicherte sich seinen ersten Titel im Kampf gegen die Uhr mit 19 Sekunden Vorsprung auf Kamil Gradek (Bahrain Victorious). Mit 1:20 Minuten Rückstand komplettierte Szymon Sajnok (Q36.5) das Podium.

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Dunbar entthront in Irland Bora-Profi Mullen

In Irland hat Ryan Mullen (Bora – hansgrohe) seinen siebten Zeitfahrtitel verpasst. Der Vorjahressieger musste sich in Athea nach 36,3 Kilometern Eddie Dunbar (Jayco – AlUla) um 15 Sekunden geschlagen geben. Der 27-jährige Dunbar, der nach einem Sturz den Giro d’Italia bereits nach der 2. Etappe hatte beenden müssen, sicherte sich bei seinem Comeback seinen ersten Zeitfahrtitel. Dritter wurde wie im vergangenen Jahr George Peden (+1:15).

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Vacek siegt in Tschechien vor Routinier Cerny

Mathias Vacek (Lidl – Trek) hat sich erstmals in seiner Karriere den Titel bei den Tschechischen Zeitfahrmeisterschaften gesichert. Der 22-Jährige verwies in Jevicko nach 46,5 Kilometern den neun Jahre älteren Josef Cerny (Soudal – Quick-Step) mit 2:04 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz. Vorjahressieger Jakub Otruba (ATT Investments / +2:08) musste sich diesmal mit Bronze begnügen.

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