Neues Bundesliga-Team MaxSolar ist komplett

Kargl: “Ohne unsere Arbeit kommt in der WorldTour nichts an“

Von Christoph Adamietz

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Das Logo das neuen Bundesligateams Maxsolar Cycling | Foto: privat

02.12.2023  |  (rsn) – Das neue Team MaxSolar Cycling ist bereit für seine erste Bundesligasaison. Der von den bisherigen KT-Fahrern Lauric Schwitzgebel und Claudius Wetzel (beide bisher Storck – Metropol) angeführte elfköpfige Kader kann ohne Druck in das neue Jahr starten, wie Teamchef Heinz Kargl gegenüber radsport-news.com verriet.

“Wir müssen keine Ergebnisse einfahren. Wir schauen mal, dass sich die Jungs finden und wir als Team im Rennen funktionieren. Und wenn das klappt, dann wird auch das eine oder andere Ergebnis rausspringen“, sagte er.

Bei der Kaderplanung achtete Kargl darauf, alle vier U23-Jahrgänge abzudecken, zudem sei die “Teamfähigkeit der Fahrer“ wichtig. Bei der Personalakquise war auch hilfreich, dass Marcus Burghardt als Pate zur Seite stand. “Natürlich kennen die Fahrer einen so bekannten Ex-Profi, der ja noch vor ein paar Jahren die Tour de France gefahren ist. Er ist ein großes Vorbild und das motiviert die jungen Fahrer schon. Aber das ist sicher nicht der einzige Grund, warum sie zu uns gekommen sind“, betonte Kargl.

Bei Schwitzgebel und Wetzel etwa war die persönliche Verbindung zu Kargl der Grund für den Rückschritt vom Kontinental- in den Elitebereich. “Beide habe ich dieses Jahr betreut und deshalb sind sie auch jetzt bei mir im Team“, sagte Kargl über das Duo, dem er auch zutraut, bei Bundesligarennen vorne mitzufahren. “Aber auch Toni Albrecht kann, wenn er gesund bleibt, da mal Akzente setzen“, so der Teamchef weiter.

Um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein, wird MaxSolar Cycling auch internationale UCI-Rennen bestreiten. “Wir brauchen ja die nötige Rennhärte. Wir fahren permanent gegen die Kontinental-Teams, den Kampf musst du als Rennfahrer annehmen“, erklärte Kargl.

Ob der Rennstall perspektivisch die Kontinental-Klasse anpeilt oder als Bundesliga-Team seinen Platz finden will, ist noch offen. “Wenn wir die nächsten Jahre gut arbeiten, die Erfolge kommen und wir dadurch von unseren Sponsoren ein größeres Budget erhalten, warum nicht?“, sagte Kargl dazu. Allerdings betonte er: “Unser Hauptziel ist es, den U23-Bereich zu fördern. Wenn wir da unten die Arbeit nicht leisten, kommt oben in der WorldTour nichts an.“

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