Jürgen Foré wird Chief Operating Officer

Soudal -Quick-Step stellt Lefeveres Nachfolger vor

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Das Trikot von Soudal - Quick-Step | Foto: Cor Vos

23.11.2023  |  (rsn) – In der vergangenen Woche teilte Patrick Lefevere mit, dass er einen Nachfolger als Team-Manager von Soudal - Quick-Step gefunden habe. Nun informierte sein Rennstall darüber, dass es sich um Jürgen Foré handele. Der 53-jährige Belgier werde die Rolle des COO (Chief Operating Officer) übernehmen, wie es in einer Pressemitteilung hieß, und zunächst für die Tagesgeschäfte zuständig sein sowie den CEO (Chief Executive Officer) in der allgemeinen Geschäftsführung unterstützen.

Zudem soll Foré das operative Teambudget festlegen und eine wichtige Rolle bei der Sponsorenaquise übernehmen. Darüber hinaus werde er auch die Sportliche Leitung beaufsichtigen und maßgeblich an der Erstellung von Rennkalendern sowie an der Transferpolitik mitwirken.

Foré kann auf eine lange Karriere als Berater bei großen multinationalen Unternehmen zurückblicken und ist auch in der Radsportwelt bekannt, da er früher bereits mit Flanders Classics und Lotto - Dstny zusammenarbeitete. Sein Vater Noël Foré war in den 1950er- und 1960er Jahren einer der besten belgischen Radsportler und gewann unter anderem die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix und Gent-Wevelgem.

Jürgen Foré arbeitet derzeit als Partner bei Deloitte, einem in London ansässigen Consulting-Unternehmen, das sich unter anderem auf Wirtschaftsprüfung, Risiko-, Steuer- und Finanzberatung spezialisiert hat. Darüber hinaus trainiert er schon seit längerer Zeit belgische Radsporttalente. “Es ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit, das Beste aus einem Team und einer Organisation herauszuholen. In dieser neuen Rolle kommt jetzt alles zusammen. Es ist eine einmalige Chance“, wurde Foré von seinem neuen Team zitiert.

“Ich freue mich sehr, dass Jürgen an Bord von Soudal - Quick Step kommt. Er ist ein Mann mit einem beeindruckenden Lebenslauf. Jürgen wird seine Liebe zum Rennsport mit seinem Geschäftssinn und seinen Führungsqualitäten verbinden. Er wird dazu beitragen, unser Team so weiterzuentwickeln, dass es sowohl organisatorisch und geschäftlich als auch sportlich noch erfolgreicher wird“, sagte Levefere zu seinem neuen Partner, der den 68-Jährigen zunächst unterstützen und für einen sanften Übergang sorgen soll.

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