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01.03.2023 | (rsn) – Nach einer Durststrecke von rund zweieinhalb Jahren hat Nans Peters (AG2R Citroën) erstmals wieder jubeln können. Mit einer Solofahrt von knapp 30 Kilometern sicherte sich der 28-jährige Franzose in Norditalien die 60. Trofeo Laigueglia (1.Pro) und sorgte so für den zweiten Saisonsieg seiner Equipe.
Mit rund 50 Sekunden Rückstand belegte Peters italienischer Teamkollege Andrea Vendrame nach 201,3 Kilometer mit Start und Ziel in Laigueglia den zweiten Rang und bescherte AG2R einen Doppelerfolg. Das Podium komplettierte Vendrames Landsmann Alessandro Covi (UAE Team Emirates), der wie schon im vergangenen Jahr den dritten Rang belegte.
Hinter dem Italiener Lorenzo Rota (Intermarché – Circus – Wanty) folgten mit Clément Champoussin (Arkéa Samsic) und Romain Grégoire (Groupama – FDJ) zwei weitere Franzosen.Als bester der beiden deutschen Teilnehmer belegte der Augsburger Georg Zimmermann den zehnten Platz (Intermarché – Circus – Wanty).
“Ich habe zwei schwierige Jahre hinter mir, es ist also eine große Erleichterung, mich wieder in die Siegerliste eingetragen zu haben“, sagte Peters, dessen letzter Sieg vom September 2020 datiert, als er in Loudenvielle die damalige 8. Etappe der wegen der Corona-Pandemie in den Herbst verschobenen Tour de France gewann – auch damals mit einem Solo über sogar 36 Kilometer. Den ersten seiner bisher drei Profisiege hatte er 2019 bejubeln können, als er in Antholz die 17. Giro-Etappe ebenfalls als Ausreißer für sich entscheiden konnte. “Ich bin ein Fahrer, der nicht so oft gewinnt, und jedes Mal, wenn ich, so wie heute, 30 Kilometer alleine gefahren bin, gewinne ich“, fügte er an.
So lief das Rennen:
Zunächst bestimmte eine neunköpfige Spitzengruppe das Geschehen. Die Ausreißer erhielten maximal vier Minuten an Vorsprung zugestanden, ehe UAE Team Emirates, das im vergangenen Jahr in Laiguelia das komplette Podium unter sich ausgemacht hatte, und Intermarché – Circus - Wanty die Zügel im Feld anzogen und die Gruppe schon zur Hälfte des Rennens einfingen.
Bei strömendem Regen attackierte Rota bei der ersten von vier Überquerungen des Colla Micheri (1,9 km, 8,6 %) aus dem nur noch rund 50 Fahrer starken Peloton heraus, wurde aber rund 35 Kilometer vor dem Ziel bereits wieder eingefangen. Auf dem finalen Rundkurs griff dann Peters 28 Kilometer vor dem Ziel in der Abfahrt vom Colla Micheri an und fuhr sich schnell einen Vorsprung auf die Konkurrenten heraus. Eingangs der elf Kilometer langen Schlussrunde betrug der Abstand zwischen dem Spitzenreiter und den Verfolgern sogar mehr als eine Minute – auch deshalb, weil Peters Teamkollegen Vendrame und Benoit Cosnefroy erfolgreich die Verfolgungsarbeit störten.
Bei der letzten Überfahrt über den Colla Micheri versuchte der zuvor gestürzte Covi mit Grégoire und dem Kolumbianer Jefferson Alexander Cepeda (EF Education – EasyPost) am Hinterrad vergeblich, die Lücke zu Peters doch noch zu schließen, doch der behauptete souverän seinen Vorsprung und gewann damit als zweiter Franzose nach Pascal Chanteur im Jahr 1998 die Trofeo Laiguelia.
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