--> -->
28.05.2021 | (rsn) – Lucinda Brand (Trek – Segafredo) hat ihren zweiten Tageserfolg hintereinander am vierten Tag der Lotto Thüringen Ladies Tour in Dörtendorf zwar knapp verpasst, sich aber am berüchtigten Hankaberg trotzdem das Gelbe Trikot übergestreift. Die Niederländerin wurde hinter der Belgischen Meisterin Lotte Kopecky (Nationalteam) Tageszweite, konnte aber die bisherige Gesamtführende Emma Norsgaard (Movistar) ihrerseits um sechs Sekunden distanzieren und sich so an die Spitze der Rundfahrt schieben, weil die Dänische Meisterin als Etappensechste keine Bonifikationen mehr bekam.
Auf den dritten Etappenrang sprintete nach 101 Kilometern rund um Dörtendorf die Deutsche Liane Lippert (Team DSM). Die Friedrichshafenerin ist damit nun mit 21 Sekunden Rückstand auf Brand Gesamtvierte. Vor ihr liegen bei vier beziehungsweise acht Sekunden Rückstand auf die Niederländerin Kopecky als Zweite und Norsgaard als neue Dritte.
Während Brand Norsgaard das Gelbe Trikot der Gesamtführenden abnahm, schnappte sich Kopecky die Führung in der Punktewertung mit einem Vorsprung auf sowohl Brand als auch Norsgaard. Die Dänische Meisterin behielt die Führung in der Nachwuchswertung und Titelverteidigerin Kathrin Hammes (Ceratizit - WNT) jene in der Bergwertung.
Die Etappe von Dörtendorf führte auf einem 26 Kilometer langen Rundkurs vier Mal über den vor einigen Jahren so getauften Hankaberg, eine 1.100 Meter lange und im Schnitt 8,5 Prozent steile Rampe von Döhlen hinauf zum Ortseingang von Dörtendorf. Das Teilstück gilt Jahr für Jahr als einer der Scharfrichter der Thüringen Ladies Tour, weil es die einzige echte Schlusssteigung der Rundfahrt ist.
So lief das Rennen:
Aufgrund einer frühen ersten Sprintwertung ließ das Hauptfeld zunächst keine Angreiferinnen gewähren. Bei Kilometer 16 sicherte sich dann Amy Pieters (SD Worx) drei Bonussekunden vor Lucinda Brand (Trek – Segafredo) und Lorena Wiebes (Team DSM). Da es nur sechs Kilometer danach bereits zum ersten Mal den Hankaberg hinauf zur ersten Bergwertung ging, blieb das Feld auch nach dem Sprint noch geschlossen und die Trägerin des Bergtrikots, Kathrin Hammes (Ceratizit – WNT) sicherte sich die Punkte.
Nach rund 30 Kilometern aber entstand dann doch eine Ausreißergruppe mit elf Fahrerinnen – darunter unter anderem Lisa Klein (Canyon – SRAM) und Kristen Faulkner (Tibco – SVB), die sich aus der Gruppe heraus den zweiten Zwischensprint sicherte. Das Hauptfeld ließ nun etwas locker und die Gruppe fuhr zwei Minuten Vorsprung heraus.
Ella Harris (Canyon – SRAM) gewann den zweiten Bergpreis bei der zweiten Passage des Hankaberg und nach 69 Kilometern sicherte sich Lonneke Uneken (SD Worx) vor Faulkner den dritten und letzten Zwischensprint des Tages. Faulkner, mit 29 Sekunden Rückstand auf das Gelbe Trikot von Emma Norsgaard (Movistar) in die Etappe gestartet, war vor dem Teilstück die Beste der Ausreißerinnen in der Gesamtwertung und machte durch die beiden Zwischensprints weitere fünf Sekunden gut.
Faulkner aktivste Fahrerin des Tages
Bei der dritten Passage des Hankabergs attackierte die US-Amerikanerin dann gemeinsam mit Anna Henderson (Jumbo – Visma) und brachte die Spitzengruppe somit kurzzeitig zum Explodieren. Doch wenig später waren neun Fahrerinnen wieder vorne beisammen. Im Hauptfeld wurde nun auch die Verfolgungsarbeit verschärft und zehn Kilometer vor dem Ziel betrug der Vorsprung der Ausreißerinnen nur noch etwas mehr als eine Minute.
Faulkner nahm das zum Anlass, um erneut anzugreifen und setzte sich alleine ab – wenn auch nur für rund fünf Kilometer, dann waren sechs ihrer ehemaligen Begleiterinnen wieder bei der 28-Jährigen. Drei Kilometer vor dem Ziel hatte das Septett noch 30 Sekunden Vorsprung, doch der letzte Aufstieg zum Hankaberg lag noch vor ihnen und das Feld rauschte immer näher heran.
Bergauf sprinteten die Favoritinnen an der Spitzengruppe vorbei und machten den Sieg dann doch unter sich aus – mit dem besten Ende für Kopecky vor Brand und Lippert.
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus
(rsn) – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) hat mit einem Solo von rund 25 Kilometern erstmals in ihrer Karriere Dwars door Vlaanderen (1.Pro) der Frauen für sich entschieden. Die Italienische Meis
(rsn) – Ihren ersten UCI-Sieg feierte Lorena Wiebes im Jahr 2018. Das war damals im Mai beim Dorpenomloop in Aalburg, einem Rennen, das heute nicht mehr ausgetragen wird. Damals war sie 19 Jahre alt
(rsn) – Auch wenn die Weltklasse-Sprinterin Charlotte Kool (Picnic – PostNL) beim überlegenen Sieg von Lorena Wiebes (SD Worx – Protime) bei Gent-Wevelgem (1.UWT) chancenlos aussah, war die 25-
(rsn) – Lorena Wiebes (SD Worx – Protime) hat bei der 12. Ausgabe von Gent-Wevelgem in Flanders Fields Women Elite die Konkurrentinnen erwartungsgemäß in den Schatten gestellt und nach 168, 9 K
(rsn) – Mit nur minimal veränderten Strecken wartet Gent-Wevelgem in diesem Jahr auf das Peloton der Frauen und der Männer. Beide Rennen werden knapp drei Kilometer kürzer, gehören mit 250,3 (MÃ
(rsn) - Elfmal wurde Gent Wevelgem in Flanders Fields (1.WWT) bei den Frauen bislang ausgetragen und jede Edition brachte ein neues Siegergesicht. Titelverteidigerin Lorena Wiebes (SD Worx -Protime) s
(rsn) – Cat Ferguson marschiert unaufhaltsam geradeaus. Dieses Bild passt zum Auftritt der 18-jährigen Britin beim Classic Brügge-De Panne (1.WWT) am Donnerstag, aber auch zu ihrem bisherigen Karr
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus