Im Finale gegen Absperrgitter geprallt

Tour de l’Eurométropole: Hodeg zieht sich Knochenbrüche zu

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Alvaro Hodeg (Deceuninck - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

06.10.2019  |  (rsn) - Am Donnerstag konnte Alvaro Hodeg (Deceuninck - Quick-Step) beim Münsterland Giro seinen siebten Saisonsieg bejubeln. Nur zwei Tage später ist die Saison für den jungen Kolumbianer nach einem schweren Sturz im Finale der Tour de l’Eurométropole (1.HC) beendet. Hodeg fuhr beim Einbiegen auf die Zielgerade gegen den Fuß eines Absperrgitters, überschlug sich und prallte mit voller Wucht gegen das Gitter.

Wie sein Team noch am Samstagabend meldete, zog sich der Sprinter dabei einen linken Unterarmbruch, eine Fraktur der rechten Schulter sowie zwei Rippenbrüche zu. Hodeg wird am heutigen Sonntag in Belgien an der Schulter operiert werden.

Der 23-Jährige hatte als Favorit die Tour de l’Eurométropole in Angriff genommen und war bei dem Eintagesrennen von seinem Team bis ins Finale hinein in Position gehalten worden. In der letzten Kurve geriet Hodeg bei hohem Tempo dann zu weit nach außen und prallte gegen die Gitter. Er blieb mehrere Minuten lang regungslos liegen, ehe er von Sanitätern erstversorgt wurde und schließlich in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden konnte.

Das Rennen endete mit dem Überraschungssieg des Belgiers Piet Allegaert (Sport Vlaanderen-Baloise), Hodegs Teamkollege Florian Sénéchal wurde Zweiter.

Das Finale der Tour de l’Eurométropole im Video:

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