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In Oberösterreich Rabitschs Siegesserie beendet

Steimle: “Das ist der absolute Wahnsinn“

Foto zu dem Text "Steimle: “Das ist der absolute Wahnsinn“"
Jannik Steimle (Vorarlberg - Santic) hat die Oberösterreich-Rundfahrt gewonnen | Foto: Reinhard Eisenbauer

17.06.2019  |  (rsn) – In den vergangenen drei Jahren war die Oberösterreich-Rundfahrt (2.2) fest in der Hand von Stephan Rabitsch (Felbermayr Simplon Wels). Einem vierten Gesamterfolg in Serie stand sein Freund Jannik Steimle (Vorarlberg – Santic) im Weg.

Der Deutsche hatte mit seinem Etappensieg am Freitag die Gesamtführung übernommen und diese sich auf den letzten beiden Tagen auch nicht mehr nehmen lassen. Am Ende setzte sich Steimle mit 13 Sekunden Vorsprung gegenüber Titelverteidiger Rabitsch durch.

"Ich habe nicht gedacht, dass ich diese Rundfahrt gewinnen kann. Ich wusste, dass mir der Prolog (wo er Dritter wurde, d. Red.) entgegenkommt und ich hatte eine starke Form in den letzten Wochen. Dass es jetzt so geklappt hat, ist der absolute Wahnsinn“, erklärte Steimle.

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Der 23-Jährige ging auf der 1. Etappe am Freitag ans Limit und sah nach seinem dritten Saisonsieg nur noch schwarz. “Das Rennen hat mir heute alles abverlangt. Mit über 180km, 43km/h, 321 Watt NP, 4h20min Fahrzeit und 33 Grad im Schnitt war es heute manchmal vom Kreislauf her an der Grenze“, sagte Steimle nach seinem Etappensieg und fügte am Sonntag an: “Nach dem Freitag war ich komplett tot, aber meine Teamkollegen haben mich nochmal motiviert“, so Steimle, der sich auf der Schlussetappe  nochmals “richtig stark“ fühlte.

“Rabitsch konnte mich am Berg nicht abhängen und ich konnte mir noch einmal drei Bonussekunden sichern. Ohne zum Übertreiben möchte ich sagen, dass es eine richtige Machtdemonstration unseres Teams war. Wir haben das jetzt souverän durchgezogen am letzten Tag und ich bin stolz auf das Team und meine Leistung“, so der Rundfahrtsieger, der seine gute Form bei der Straßen-DM und der Österreich-Rundfahrt wieder unter Beweis stellen. will.

Bei den Deutschen Meisterschaften allesdrings wird Steimle es mit starker Konkurrenz zu tun bekommen. “Es wird extrem schwer gegen Katusha und Bora - hansgrohe. Aber ich bin immer für eine Überraschung gut. Dann wartet noch die Österreich-Rundfahrt und auch dort rechne ich mir beim Prolog viel aus“, äußerte er sich zu seinen nächsten Zielen.

 

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