Zweiter Saisonerfolg für WSA-Pushbikers

Auer gewinnt den Grand Prix Kranj

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Auer gewinnt den Grand Prix Kranj"
Daniel Auer jubelte über seinen ersten Saisonerfolg beim GP Kranj | Foto: WSA Pushbikers

30.07.2018  |  (rsn) – Nach dem Kahnbeinbruch in Rumänien und seiner traurigen Alleinfahrt am Ende des Feldes auf der 4. Etappe der Österreich-Rundfahrt, die er dann vorzeitig beendete, konnte Daniel Auer endlich wieder freudestrahlend vom Podium jubeln. Der Fahrer vom Team der WSA-Pushbikers gewann am Sonntag den Grand Prix Kranj (UCI 1.2).

Im Sprint einer Vierergruppe gewann er den slowenischen Eintagesklassiker vor dem Italiener Alessandro Pessot (Team Friuli) und dem Argentinier German Tivani (Trevigiani Phonix). Vierter wurde mit Dominik Hrinkow (Hrinkow Advarics Cycleang) ein weiterer Österreicher.

13 Runden zu je 12 Kilometer galt es auf bei dem seit 1974 ausgetragenen Klassiker zu absolvieren. Mit einem Schnitt von über 45 Stundenkilometern wurden die 157 Kilometer abgespult. Immer wieder kam es zu Attacken im Feld. Am Ende der vierten Runde lancierte der Deutsche Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang), zuletzt beeindruckender Gesamtzwölfter der Österreich Rundfahrt, den entscheidenden Angriff des Tages. Insgesamt fanden sich 14 Athleten in der Fluchtgruppe und am Ende retteten neun der Ausreißer ihren Vorsprung auf das Feld ins Ziel.

Zum Sieg sprintete Auer, der im Februar beim Grand Prix Izola seinen ersten Saisonsieg nur knapp verpasste. Die slowenischen Straßen scheinen dem Neuzugang der WSA Pushbikers zu liegen. Der für das Team Tirol startende deutsche U-23-Fahrer Manuel Porzner wurde starker Fünfter. Sein Landsmann Rapp, der den Angriff initierte, belegte Rang neun. Im Sprint des Hauptfeldes wurde der ehemalige Mountainbikespezialist Jodok Salzmann Zweiter, was insgesamt den elften Platz bedeutete.

Das oberösterreichische Hrinkow-Team aus Steyr brachte sogar alle seine sechs Starter unter die Top 25 des Tages. "Wir wussten aus den letzten Jahren, dass immer wieder Fluchtgruppen durchkamen. Dadurch galt es alle Möglichkeiten abzudecken“, berichtete Sportdirektor Valentin Zeller.

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