Bei Neukaledonien-Rundfahrt

Nachwuchsfahrer Mathieu Riebel tödlich verunglückt

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Mathieu Riebel ist bei der Neukaledonien-Rundfahrt tödlich verunglückt. | Foto: Instagram

21.10.2017  |  (rsn) - Der Radsport hat ein weiteres Todesopfer zu beklagen: Bei der Neukaledonien-Rundfahrt ist der 20-jährige Mathieu Riebel tödlich verunglückt. Der Franzose war auf der 9. Etappe mit einem Krankenwagen kollidiert und verstarb nach Angaben von verschiedenen Medien noch an der Unfallstelle.

Riebel war zusammen mit seinem Teamkollegen Erwan Brenterch zurück auf dem Weg ins Peloton, nachdem Brenterch durch ein mechanisches Problem gestoppt worden war. Das tödliche Unglück ereignete sich anschließend in der Abfahrt vom Col de la Pirogue. Brenterch, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, brach sich ein Bein. Die Etappe wurde daraufhin abgesagt. Die Schlussetappe am Samstag wurde neutralisiert und verkürzt ausgetragen. Das Gesamtklassement wurde nach  der 8. Etappe nicht mehr verändert.

Der genaue Unfallhergang ist noch nicht bestätigt. Gerad Salaun, Präsident des regionalen Radsportverbandes, erklärte gegenüber der Presseagntur AFP lediglich: "Brenterch hatte einen technischen Defekt, Riebel wartete auf ihn und wollte ihn wieder ans Feld ranführen. Dabei hat er offenbar eine Kurve geschnitten.“

Neukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik. Die Neukaledonien-Rundfahrt wird seit 1967 ausgetragen.

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