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25.09.2014 | (rsn) – Fast drei Monate nach seinem Sturz beim Grand Départ der Tour de France spürt Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) noch immer die Nachwirkungen. Der Brite hatte sich bei einem schweren Crash auf der Zielgeraden der 1. Etappe in Harrogate Bänderrisse in der Schulter und eine Schultereckgelenksverletzung zugezogen, musste operiert werden und fiel wochenlang aus.
„Meine Schulter ist noch immer nicht völlig in Ordnung“, sagte Cavendish in einem Interview mit der britischen Tageszeitung Telegraph. „Ich kann kein schweres Gewicht heben, was mir im Winter ein paar Probleme bereiten könnte“, meinte der 29-Jährige mit Blick auf die Saisonvorbereitung.
Es war das erste Mal seit sieben Jahren, dass Cavendish nicht die Tour bestreiten konnte – wenn man den missglückten Auftakt abzieht. Eine Erfahrung, die der Sprinter nicht mehr machen möchte, wie er anfügte: „Ich habe die Tour wirklich vermisst, ich war seit 2007 jedes Mal dabei und möchte sie nicht mehr verpassen.“
Die Enttäuschung über das abrupt beendete Heimspiel – die ersten drei Etappen der Frankreich-Rundfahrt wurden auf der Insel ausgetragen – haben Cavendish nach eigenen Worten aber zusätzlichen Ansporn verschafft.
„Mir hat das die Inspiration gegeben so lange wie möglich weiterzumachen. Man könnte sagen, dass dieses Jahr hat meine Karriere um ein paar Jahre verlängert“, so der Weltmeister von 2011, der Anfang August bei der Tour de l‘Ain in Frankreich sein Comeback gab, im weiteren Verlauf der Saison aber nur noch zwei Siege feiern konnte, nämlich auf den ersten beiden Etappen der Tour du Poitou-Charentes (2.1).
Bei seinem Debüt in Hamburg bei den Vattenfall Cyclassics wurde er Fünfter, bei der Tour of Britain, seinem letzten Einsatz in diesem Jahr, ging er dagegen leer aus.
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