Gültigkeit des Testverfahrens anerkannt

Schweizer Bundesgericht bestätigt Sperre gegen Sinkewitz

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Patrik Sinkewitz (Meridiana Kamen) | Foto: ROTH

08.07.2014  |  (sn) - Im Fall Patrik Sinkewitz hat nach einer Meldung des Deutschlandradios das Schweizer Bundesgericht die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS bestätigt, der den Deutschen im Februar wegen Dopings mit dem Wachstumshormon HGH für acht Jahre gesperrt hatte.

Dagegen legte der 33-jährige Sinkewitz Beschwerde ein, weil er die Zuverlässigkeit des Testverfahrens bestritt. Zudem forderte er die Durchführung des seit 2012 gültigen Biomarker-Tests, was wiederum der CAS abgelehnt hatte. Das Schweizer Bundesgericht bestätigte nun die Gültigkeit des älteren, sogenannten Isoformen- oder Strasburger-Test, der bei Sinkewitz angewendet worden war.

Der ehemalige Telekom-Profi war am 27. Februar beim GP Locarno in der Schweiz als erster Radprofi überhaupt positiv auf das Wachstumshormon HGh getestet worden. Das Deutsche Schiedsgericht hatte im Juni 2012 den Fuldaer wegen Zweifel an der wissenschaftlichen Verlässlichkeit des Testverfahrens freigesprochen. Dagegen hatte die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA vor dem CAS geklagt, der Sinkewitz sperrte.

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