Fall Armstrong

Verbruggen: "Die UCI hat nichts verheimlicht"

Foto zu dem Text "Verbruggen:
Alte Freunde: Lance Armstrong und Hein Verbruggen bei der Bahn-WM 2001 | Foto: ROTH

12.10.2012  |  Düsseldorf (dapd/rsn) - Der frühere UCI-Chef Hein Verbruggen hat im Fall Armstrong den Radsport-Weltverband von jeder Schuld freigesprochen. "Die UCI konnte nichts machen und hat auch nichts verheimlicht", sagte der Niederländer dem französischen Radiosender "RMC Sport". Verbruggen dementierte auch, gesagt zu haben, dass Armstrong niemals gedopt habe. "Als Floyd Landis Anschuldigungen erhoben hat, habe ich gesagt, dass es niemals einen positiven Dopingtest von Armstrong gegeben hat."

Verbruggen war in der Armstrong-Ära Präsident der UCI und galt als enger Freund des siebenmaligen Toursiegers. Im Abschlussbericht der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA geht es auch um eine mögliche vertuschte Dopingprobe Armstrongs bei der Tour de Suisse 2001. Die UCI hatte in der Vergangenheit bereits eingeräumt, Geldspenden von Armstrong in Höhe von 125.000 Dollar erhalten zu haben.

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