UCI-Chef kritisiert aber Landis und Hamilton

McQuaid lobt Millar für Umgang mit dem Thema Doping

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David Millar (Garmin-Sharp) | Foto: ROTH

27.07.2012  |  London (dapd) - Pat McQuaid hat David Millar (Garmin-Sharp) für dessen schuldbewusste Haltung gelobt. "Es ist besser und zeugt von mehr Charakter, wenn ein Fahrer sagt, dass er einen Fehler gemacht hat und die Strafe akzeptiert", sagte der Präsident des Radsportweltverbandes UCI in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP.

Millar war 2004 des EPO-Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt worden. Nach Ablauf seiner Sperre gab der Schotte sein Comeback und setzt sich seitdem für einen sauberen Sport ein. "Ich bin Ex-Doper. Ich habe die Pflicht, nicht zu vergessen, was ich getan habe. Das ist der Grund, warum ich eine zweite Chance erhalten habe", hatte der 35-jährige Millar nach seinem Etappensieg bei der Tour de France gesagt. Der Schotte startet auch bei den Olympischen Spielen im Straßenrennen.

Auf Floyd Landis und Tyler Hamilton, die auch zu den Zeugen bei der Dopinganklage gegen Lance Armstrong in den USA gehören, ist McQuaid dagegen nicht so gut zu sprechen. "Sie haben in der Vergangenheit nach Ausreden gesucht und gelogen und gelogen. Auch vor den Gerichten haben sie weiter gelogen. Dann geben sie zwei Jahre später zu, dass sie nur gelogen haben", sagte McQuaid.

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