Däne wollte bei voller Fahrt Zeitung aus Speichen entfernen

Chris Anker Sörensen zieht sich schwere Handverletzung zu

Foto zu dem Text "Chris Anker Sörensen zieht sich schwere Handverletzung zu"
Chris Anker Sörensen erreichte gestern blutend das Ziel in Peyragudes | Foto: ROTH

20.07.2012  |  (rsn) - Chris Anker Sörensen (Saxo Bank-Tinkoff Bank) will nach seiner Handverletzung, die er sich auf der gestrigen 17. Etappe zugezogen hat, erst heute entscheiden, ob er an den Start der 18. Etappe von Blagnac nach Brive la Gaillarde geht.

Sörensen, einer der angriffslustigsten Fahrer der Tour 2012, hatte sich schwer verletzt, als er versuchte, ein Stück Zeitung zu entfernen, das sich während der Fahrt in seinem Vorderrad verheddert hatte. Die tiefe Wunde wurde während der Etappe verbunden, die Blutung konnte aber nicht gestoppt werden. Das blutverschmierte Lenkerband war am Donnerstag mehrmals von den Kameras eingefangen worden.

Wie der 27-jährige Däne auf der Website seines Teams mitteilte, gab der ihn im Krankenhaus behandelnde Arzt nach einem operativen Eingriff an der verletzten Hand Grünes Licht für einen Start. "Nachdem ich eine örtliche Betäubung bekommen habe, fühle ich mich viel besser. Wenn die Wirkung aber abnimmt, bin ich mir sicher, dass die Schmerzen wieder da sind. Ob ich das Rennen fortsetzen kann, werde ich also erst morgen entscheiden", sagte Sörensen am Donnerstagabend nach der Rückkehr ins Team-Hotel.

"Ich würde wirklich gerne bis nach Paris kommen, aber bis dahin werde ich einige Schmerzen ertragen müssen", fügte er an.

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