Mit gebrochener Hand über sieben Berge

Heute härtester Tag für Tony Martin

Foto zu dem Text "Heute härtester Tag für Tony Martin"
Die neue Manschette, die den doppelten Kahnbeinbruch schützt, ist goldfarben. | Foto: ROTH

08.07.2012  |  Belfort (rsn) - Nur noch ein Tag bis zum ersten Zeitfahren der 99. Tour de France. Es wird der härteste für Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step), der sich seit seinem Sturz auf der 1. Etappe mit einem gebrochenen Kahnbein in der linken Hand durchs Rennen kämpft (siehe unseren Live-Ticker).

Schon am Ende der ersten Bergankunft durchlitt der Zeitfahrweltmeister Höllenqualen. "Das war ein harter Tag für Tony", sagte Team-Arzt Helge Riepenhof. "Er fand am Berg keine gute Position für die geschiente  Hand. Er hätte die Manschette am liebsten abgemacht." Doch ohne die Stabilisierung könnte der Bruch verrutschen und auch die Olympischen Spiele in zwei Wochen wären in Gefahr.

Am Samstag musste Martin "nur" zwei Anstiege der 3. und die Bergankunft der 1. Kategorie überstehen. Heute auf der 8. Etappe von Belfort nach Porrentruy in der Schweiz sind es ein Berg der 1., und vier der 2. Kategorie sowie je einer der 3. und 4. Einstufung.

Wenn er das schafft, ohne sich zu schaden oder aus der Zeit zu fallen, wäre es eine der großen Leistungen dieser Tour, da der Eschborner nur mit einer Hand richtig am Lenker ziehen kann.

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