Team Sky nur noch zu acht bei der Tour

Kritischer Moment für Wiggins, Aus für Siutsou

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Bradley Wiggins (Sky) wird im Finale der 3. Tour-Etappe durch einen Sturz aufgehalten. | Foto: ROTH

04.07.2012  |  (rsn) – Nach dem Triumph von Mark Cavendish auf der 2. Tour-Etappe hatte das britische Sky-Team auf der 3. Etappe einige kritische Momente zu überstehen. Kapitän und Tour-Favorit Bradley Wiggins wurde wie seine Teamkollegen Chris Froome und Michael Rogers auch durch einen Sturz im 700 Meter langen Schlussanstieg in Boulogne-sur-Mer aufgehalten und erreichten mit Verspätung das Ziel. Schließlich wurde das Trio wie andere Fahrer auch aber zeitgleich mit dem Peloton gewertet.

Wiggins, der im Gesamtklassement weiterhin sieben Sekunden hinter Fabian Cancellara (RadioShack-Nissan) auf Rang zwei geführt wird, muss von heute an aber auf einen wichtigen Helfer verzichten. Der Weißrusse Konstantin Siutsou brach sich bei einem Sturz gut 50 Kilometer vor dem Ziel das linke Schienbein und muss nach Angaben von Teamarzt Alan Farrell operiert werden. „Das ist die Tour, hier ist es immer hektisch. Heute war Kosta eines der Opfer. Er wird uns in den nächsten zweieinhalb Wochen fehlen“, sagte der Sportliche Leiter Sean Yates zum Ausfall des 29-Jährigen.

Für das Ergebnis sorgte diesmal wieder Edvald Boasson Hagen. Der Norwegische Meister fuhr hinter dem erneut überragenden Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) als Zweiter über die Ziellinie und sicherte sich damit seinen bereits dritten Top Five-Platz bei der diesjährigen Tour. Cavendish beschränkte sich darauf, aus dem Feld heraus sich noch zehn Punkte im Zwischensprint zu ergattern. Im schweren und gefährlichen Finale war vom Weltmeister nichts mehr zu sehen. Dafür war Boasson Hagen zur Stelle.

„Eddy hat heute wieder sein Bestes gegeben, aber Sagan ist auf einem anderen Level. Das hat er heute erneut beweisen“, kommentierte Yates das Ergebnis. Mit mindestens einem Auge hatte er aber die ganze Etappe über auf das Gesamtklassement geschaut. „Hauptsache heute war, dass Bradley nicht gestürzt ist und keine zeit verloren hat“, so Yates.

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