Rennstall will weitere Entwicklung abwarten

RadioShack-Nissan hält trotz Dopinganklage an Bruyneel fest

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Johan Bruyneel erhält Rückendeckung von RadioShack-Nissan. | Foto: ROTH

15.06.2012  |  Luxemburg (dapd) - Der in den USA wegen Dopings angeklagte Johan Bruyneel hat bei seinem Team RadioShack-Nissan zunächst keine Konsequenzen zu befürchten. "Nach einer ersten Überprüfung der Dokumente stellte die Leopard SA fest, dass sich die Ermittlungen nicht auf aktuelle Fahrer oder gegenwärtige Aktivitäten von Herrn Bruyneel beziehen. Die Fakten beziehen sich allesamt auf Ereignisse, die vor dem Beginn der Zusammenarbeit zwischen Leopard SA und Bruyneel stattfanden", teilte der Rennstall mit.

Das Luxemburger Leopard-Trek-Team war erst zu Jahresbeginn mit dem RadioShack-Team von Bruyneel fusioniert. Das Unternehmen behält sich je nach Entwicklung aber weitere Schritte vor: "Leopard ist mit der festen Verpflichtung der Null-Doping-Politik in den Radsport gekommen. In diesem Zusammenhang und in Anbetracht der weiteren Entwicklung des Falls wird Leopard alle geeigneten Maßnahmen treffen, um die sportliche Integrität im Interesse des Radsports zu garantieren."

Bruyneel werden der Besitz, Handel und Verabreichung von verbotenen Substanzen sowie Komplizenschaft beim Verstoß gegen Anti-Doping-Richtlinien in seiner Zeit als US-Postal-Teamchef vorgeworfen.

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