Toursieger hofft auf Freispruch

Contador vertraut auf seine Unterlagen

Foto zu dem Text "Contador vertraut auf seine Unterlagen"
Alberto Contador Foto: ROTH

08.12.2010  |  (rsn) – Alberto Contador ist zuversichtlich, dass das gegen ihn laufende Dopingverfahren mit einem Freispruch endet. Der bei der Tour de France positiv auf Clenbuterol getestete Spanier gründet seinen Optimismus vor allem die von ihm beim Spanischen Verband eingereichten Dokumente, die seine Unschuld beweisen sollen.

"Ich habe große Hoffnungen", erklärte der dreifache Toursieger am Mittwoch der L'Equipe. "Das der Kommission gelieferte Dossier ist vollständig, da ist nichts dem Zufall überlassen und es stützt sich wesentlich auf wissenschaftliche Daten [...] Ich hoffe nur, dass die Entscheidung zu meinen Gunsten ausfällt“, so Contador, der im Sommer seinen Wechsel von Astana zu Saxo Bank bekannt gegeben hatte und sich derzeit auf Fuerteventura auf die neue Saison vorbereitet.

Der 28 Jahre alte Madrilene kündigte zudem an, im Fall einer Verurteilung vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS oder vor ein Zivilgericht ziehen zu wollen. Andererseits hatte Contador zuletzt mehrfach angedeutet, bei einem Schuldspruch möglicherweise seine Karriere beenden zu wollen.

"Ich hoffe, die Entscheidung (des Spanischen Verbandes, d. Red.) wird fair sein“, ergänzte sein neuer Teamchef Bjarne Riis. „Selbst wenn eine Strafe ausgesprochen werden sollte, würde das nicht bedeuten, dass er schuldig ist. Das ist ein wichtiger Unterschied."

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • World Championships - ITT (WC, SUI)