Stress durch Dopingvorwürfe

Contador klagt über Schlaflosigkeit und Haarausfall

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Alberto Contador Foto: ROTH

05.12.2010  |  (rsn) – Der bei der Tour de France positiv auf Clenbuterol getestete Alberto Contador beteuert weiter seine Unschuld und beklagt mangelnde Unterstützung seines Astana-Teams, das er nach drei erfolgreichen Jahren verlassen hat. „Ich habe mit ihnen zweimal die Tour und je einmal den Giro und die Vuelta gewonnen, aber es gab nicht einmal ein Statement der Unterstützung“, so Contador zur spanischen Zeitung ABC.

Der Toursieger behauptete zudem, dass Astana ihn in den letzten beiden Monaten kein Gehalt mehr bezahlt habe. Der Radsportweltverband UCI hatte erst am 30. September, mehr als einen Monat nach den Kontrollen, die Öffentlichkeit über den Fall informiert.

Contador, der am Montag 28 Jahre alt wird, erklärte auch, dass ihn die Dopingvorwürfe sehr belasteten. "Ich habe durch den Stress viele Haare verloren und leide seit gut zwei Monaten unter Schlaflosigkeit", sagte er und wiederholte, dass er nicht gedopt habe: "Ich habe die Tour nicht wegen fünf Piktogramm Clenbuterol gewonnen. Ich werde durchschnittlich alle sechs Tage getestet, zu Hause, im Training und im Wettkampf. Die Werte waren alle in Ordnung. Ich habe auch in all den Jahren immer konstant gute Leistungen absolviert. Es gibt keinen Haken an der Sache."

Sich selber hält der Spanier für „ein Beispiel an Transparenz und Sauberkeit.“ Weiter sagte Contador: “All das wird eines Tages enden und ich wünsche, dass die Leute, die über die Angelegenheit schreiben, denken oder sprechen, auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass ich nichts getan habe.“

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