Neue Beschäftigung bei Katjuscha angeboten

Tchmil rät Kirchen von Comeback ab

Foto zu dem Text "Tchmil rät Kirchen von Comeback ab"
Kim Kirchen (Katjuscha) Foto: ROTH

01.08.2010  |  (rsn) – Das russische Katjuscha-Team geht offenbar nicht mehr von einem Comeback des Luxemburgers Kim Kirchen aus und bietet dem 32-Jährigen stattdessen eine neue „administrative Rolle“ im Rennstall an. Wie Katjuscha mitteilte, stattete Teammanager Andrei Tchmil Kirchen einen Besuch ab und sprach mit ihm rund zwei Stunden über eine mögliche berufliche Zukunft.

Kirchen hatte bei der Tour de Suisse am Abend des 18. Juni in seinem Hotelzimmer eine Herzattacke erlitten und musste von einem Teamarzt wiederbelebt werden. Im Züricher Universittätsklinik versetzten die Ärzte den Luxemburgischen Zeitfahrmeister in ein mehrtägiges künstliches Koma. Über die Gründe für seinen Herzstillstand liegen noch keine Informationen vor.

Vor einigen Tagen hatte Kirchen erklärt, er hoffe, in den Profiradsport zurückkehren zu können. Seine Frau Caroline hat am 8. Juli Zwillinge zur Welt gebracht. Bei dem Treffen in Luxemburg riet Tchmil seinem Fahrer, auch aus familiären Gründen andere Optionen in Betracht zu ziehen.

„Kim scheint es recht gut zu gehen und darüber freue ich mich“, wird der Teammanager in der Pressemitteilung zitiert. „Jetzt ist er Vater von zwei wunderbaren Zwillingen und in erster Linie muss er an sie denken. Alles andere wird sich finden. Ich habe ihm eine neue Rolle in unserem Team jenseits von der eines Fahrers angeboten, etwas, was seinem Charakter und Fähigkeiten entspricht. Ich denke, wir können etwas finden und weiter zusammen arbeiten.“

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