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06.08.2006 | Am Start heute morgen wusste ich zunächst gar nicht, was los war. Der Startschuss fiel - und nichts bewegte sich. Wir standen erst mal 15 bis 20 Minuten herum, ohne dass die Fahrer hinten im Feld darüber informiert wurden, was vorne los war. Dann kam die Durchsage, dass es noch ein bisschen dauern könnte. Also verzog ich mich in unser Auto, um mich noch ein wenig aufzuwärmen. Ich halte die Entscheidung, die Etappe zu verkürzen, für richtig. Die Abfahrt vom Kühtai wäre bei den Wetterbedingungen zu gefährlich gewesen.
So war trotz des Regens alles halb so wild. Dafür wurde von Anfang an extrem schnell gefahren. Ich war in einer großen Ausreißergruppe dabei, die sich auf den ersten, ansteigenden Kilometern gebildet hatte. Auf der Abfahrt rollte dann alles wieder zusammen - und von da an haben wir uns eigentlich nur noch um Gerhard Trampusch „gekümmert“ und versucht ihn in Position zu fahren.
Als das Feld in den letzten Anstieg hinein jagte, war ich zu weit von Gerhard entfernt um ihn noch wirkungsvoll unterstützen zu können. Also habe ich in Absprache mit der Teamleitung ruhig gemacht und Körner für morgen gespart. Dann warten mehr Berge auf uns als heute.
Auch wenn es für Gerhard heute nicht so gut wie erhofft lief, ist die Stimmung in unserem Team super. Zu Anfang des Jahres gab es noch einige Abstimmungsprobleme und Missverständnisse im Rennen. Jetzt weiß jeder, was er zu tun hat, ein Rädchen greift ins andere. Ich denke, dass wir auch deshalb eine so gute Vorstellung bei der Deutschland-Tour zeigen. Es macht richtig Spaß, in diesem Team zu fahren!
Tim Klinger feiert seine Premiere bei der Deutschland-Tour. Der 21-jährige Jung-Profi vom deutschen Zweitdivisionsteam Wiesenhof-Akud überzeugte zuletzt als Gesamtsechster der Sachsen-Tour und soll seinen Kapitän Gerhard Trampusch als Edelhelfer besonders in den Bergen unterstützen. Für Radsport aktiv führt Klinger, der im nächsten Jahr zu Gerolsteiner wechseln wird, ein Tour-Tagebuch, in dem er über seine Erlebnisse auf und neben der Strecke berichtet.
War es die Euphorie der letzten Etappe? Nach den sehr mühsamen letzten Tagen lief es heute wieder besser für mich. Vor allem im Finale ist unser Team viel von vorne gefahren. Ich konnte meinen Teil
Das war heute nicht Fisch und nicht Fleisch. Herausgesprungen ist beim Zeitfahren ein Mittelfeldplatz, mit dem ich nicht wirklich zufrieden sein kann. Dabei lief es gar nicht mal schlecht. Ich bin mit
Am Start heute morgen war die gestrige Boykottaktion noch mal kurz Gesprächsstoff. Ich stand in der ersten Reihe, als Jens Voigt zu uns kam und rumflachste: `Na, gibt’s heute wieder einen Streik?`
Das war heute im Gegensatz zur gestrigen Bummelei eine sehr schnelle Etappe. Vor allem, als etwa 100 Kilometer vor dem Ziel die Dreiergruppe mit Marcel Sieberg weggefahren war, ging es richtig zur Sac
Über den Sieg von Gerald Ciolek hat sich heute das ganze Team riesig gefreut. Ich natürlich auch, obwohl ich mit der ganzen Angelegenheit nicht viel zu tun hatte. Meine Aufgabe war es, bei unserem K
Ich glaube, ich muss mich doch erst noch an die raue ProTour-Luft gewöhnen. Heute habe ich zum ersten Mal den Unterschied zu anderen Radrennen erfahren müssen. Es ging schon früh richtig zur Sa
Die Etappe heute begann für mich mit einer angenehmen Überraschung. Die Deutschland-Tour führte durch meine Heimatstadt Sprockhövel und dort wurde mir ein toller Empfang bereitet. Da sich eine Zwe
Bei der Düsseldorfer Regenlotterie habe ich heute die Niete gezogen. Als gute Nachricht gilt da schon, dass ich ohne Sturz durch den heftigen Regen und über die glitschige Fahrbahn gekommen bin. Ich
Teampräsentation in Düsseldorf - das war heute der lockere Aufgalopp zu meinem wichtigsten Rennen der Saison. Mein Team Wiesenhof-Akud wurde als erstes vorgestellt, um 17 Uhr 45. Schon da war der Pl
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(rsn) – Die Tour Down Under (2.UWT) war schon immer ein Sekundenspiel. Selten lagen mehr als 20 davon zwischen ihrem Sieger und dem Zweitplatzierten, häufig deutlich weniger. Und ähnlich oft waren
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18.01.2026Van der Poel mit zwei Fingern in der Nase und einem Rad in der Luft (rsn) – Vor zwei Jahren kassierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) beim Weltcup in Benidorm seine letzte Niederlage, am Sonntag ließ er in der spanischen Sonne nichts anbrennen. Der
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