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24.11.2020 | (rsn) – In seinem zweiten Jahr bei Trek - Segafredo stabilisierte Alex Kirsch seine Leistungen auf hohem Niveau. Meist war der Luxemburger als zuverlässiger Helfer unterwegs, ohne aber auf persönliche Freiheiten verzichten zu müssen.
Neben den Luxemburgischen Meisterschaften, wo er im Straßenrennen Rang fünf und im Zeitfahren Platz zwei belegte, war dies vor allem im Frühjahr beim belgischen Eintagesrennen Le Samyn (1.1) der Fall, als er Siebter wurde. Als weiteres Spitzenergebnis schlug ein vierter Etappenrang beim Etolie de Besseges (2.1) zu Buche.
“Die Bilanz fällt ganz gut aus. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entwicklung. Ich konnte meinen Platz im Team festigen und entwickle mich langsam zum Road Captain“, sagte Kirsch gegenüber radsport-news.com. Eine wichtige Rolle übernahm der 28-Jährige aber auch in der Sprintvorbereitung für Mads Pedersen und Matteo Moschetti. “Hier bin ich maßgeblich am Aufbau eines erfolgreichen Sprintzugs beteiligt“, so Kirsch, der anfügte. “Die vielen Siege dabei waren absolute Highlights. Das waren oft Meisterleistungen des Teams“, lobete er seine Mannschaftskollegen.
Aber auch bei den Klassikern trug Kirsch seinen Anteil zum Teamerfolg bei, etwa bei den belgischen Klassikern Omloop Het Nieuwsblad und Gent-Wevelgem, bei denen Jasper Stuyven und Mads Pedersen triumphierten. Die einzig große Enttäuschung war für Kirsch die Nicht-Nominierung für die Tour de France, nachdem er für das erweiterte Aufgebot des US-Rennstalls nominiert worden war.
“So, wie ich die Saison gefahren bin, war ich der Meinung, dort einen Platz verdient gehabt zu haben. Aber es motiviert mich auch, nächstes Jahr noch besser zu sein“, sagte Kirsch, der auch 2021 das Trikot von Trek – Segafredo tragen wird. Dann will er "noch besser fahren. Ich werde wohl nur wenige Chancen bekommen, diese gilt es zu nutzen“, kündigte er an.
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