Nach Schlüsselbeinbruch bei Mailand-Turin

Lampaert muss auf Tour verzichten, zielt aber weiter auf die Klassiker

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Yves Lampaert (Deceuninck - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

07.08.2020  |  (rsn) - Yves Lampaert (Deceuninck - Quick-Step) wird in diesem Jahr wegen des am Mittwoch bei Mailand-Turin erlittenen Schlüsselbeinbruchs nicht wie geplant an der Tour de France teilnehmen können. Der Belgier will aber trotzdem weiter an seinen großen Saisonzielen im Oktober bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix festhalten.

"Es war ein sauberer Durchbruch", erklärte Lampaert laut Het Nieuwsblad am Donnerstag. "Jetzt werde ich mir Zeit nehmen, um mich zu erholen und dann hoffe ich in vier oder fünf Wochen zurück im Peloton zu sein. Also keine Tour de France, aber die Kopfsteinpflaster-Klassiker im Oktober werden mein Ziel bleiben - wenn auch mit einer anderen Vorbereitung, aber das werde ich schon hinbekommen."

Deceuninck - Quick-Step-Teamarzt Toon Claes hat Lampaert am Donnerstag im Krankenhaus von Herentals untersucht und entschieden, dass der 29-Jährige aufgrund der Unkompliziertheit des Bruchs keine Operation benötige.

Lampaert war am Mittwoch rund acht Kilometer vor dem Ziel des italienischen Klassikers Mailand-Turin zu Fall gekommen, weil Peter Sagan (Bora - hansgrohe) das Hinterrad eines Vordermanns berührt hatte und deshalb eine Welle nach links fuhr. Lampaert wollte ausweichen, erwischte dabei aber eine Verkehrsinsel und stürzte.

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