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24.05.2020 | (rsn) - Richard Carapaz trägt seit dieser Saison ein neues Trikot, sein Highlight aber bleibt das Gleiche wie 2019, als er noch für das spanische Movistar-Team fuhr. Wie der Ineos- Neuzugang, der im vergangenen Jahr als erster Radprofi aus Ecuador die Italien-Rundfahrt gewann, dem italienischen TV-Sender RAI gegenüber ankündigte, nimmt er auch diesmal die erste GrandTour in den Fokus.
“Wir haben praktisch mein gesamtes Programm entschieden. Der Giro d'Italia ist immer noch mein größtes Ziel. Ich möchte beim Giro mein Bestes geben und versuchen, ihn erneut zu gewinnen“, sagte Carapaz, der wegen der Corona-Pandemie und den sich daraus ergebenden möglichen Quarantänemaßnahmen plant, schon im Frühsommer nach Europa zu reisen. Dort will er sich in Ruhe auf den Giro vorbereiten, der am 3. Oktober in Süditalien beginnen wird. Als Generalprobe wird Tirreno-Adriatico anstehen, das auf den 7. bis 14. September verlegt wurde.
Bei der Italien-Rundfahrt 2019 hatte sich Carapaz überraschend gegen die hoch gehandelten Vincenzo Nibali und Primoz Roglic durchgesetzt. Mit seinem Sieg auf der 14. Etappe hatte er das Rosa Trikot übernommen und es in der letzten Woche souverän verteidigt, profitierte dabei aber auch davon, dass die beiden Top-Favoriten sich gegenseitig belauerten.
Mit dem bisher größten Erfolg seiner Laufbahn ist Carapaz in seiner Heimat berühmt geworden. “Die Leute waren wirklich stolz auf meinen Sieg und identifizierten sich mit mir. Jeder fühlte sich als Teil meines Erfolgs. Das hat viele Dinge für mich verändert“, sagte der 26-Jährige, der in seiner Fahrradschule versucht, junge Landsleute zum Radsport hinzuführen. “Das Land verändert sich und jetzt träumen viele Menschen vom Erfolg“, fügte Carapaz an.
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