Bloß kein Risiko vor den Ardennen

Alaphilippe steigt im Baskenland nicht mehr aufs Rad

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Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) hat die 2. Etappe der 59. Baskenland-Rundfahrt gewonnen. | Foto: Cor Vos

11.04.2019  |  (rsn) - Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) trauen nicht wenige zu, in der letzten April-Woche einen, zwei oder sogar alle drei Ardennen-Klassiker zu gewinnen. Und genau deshalb ist der Franzose nach seinem gestrigen Sturz heute nicht mehr zur 4. Etappe der Baskenland-Rundfahrt angetreten.

"Nachdem er von unseren Ärzten gecheckt worden ist und angesichts der Verletzungen von gestern sowie den Wetterbedingungen bei diesem Rennen, hat das Team entschieden, dass es am besten ist, aufzuhören und sich auf seine Erholung zu konzentrieren", schrieb Alaphilippes Team Deceuninck - Quick-Step am Donnerstagmorgen auf Twitter. "Wir werden seine Fortschritte vor den Ardennen im Blick behalten."

Der 26-Jährige, der die 2. Etappe der Baskenland-Rundfahrt noch gewonnen hatte und sich in diesem Frühjahr in bestechender Form befindet, war auf der 3. Etappe im Finale in Estibaliz in einen Hochgeschwindigkeits-Massensturz verwickelt gewesen und beendete das Teilstück 12:09 Minuten nach Tagessieger Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe) als 151. und Letzter. Welche Verletzungen sich Alaphilippe genau zugezogen hat, vermeldete sein Team nicht. 

Sturzopfer waren unter anderem auch Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas und sein Sky-Teamkollege Michal Kwiatkowski oder Alaphilippes Teamkollege Enric Mas. Sie werden am Donnerstag aber zur 4. Etappe antreten. Das Rennen bereits am Mittwoch aufgeben musste hingegen Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis (Bahrain - Merida).

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