Im Zusammenhang mit Fall Armstrong

Rominger im Visier italienischer Doping-Ermittler

Foto zu dem Text "Rominger im Visier italienischer Doping-Ermittler"
Tony Rominger (von links), Lance Armstrong und Johann Bruyneel. | Foto: ROTH

28.10.2012  |  (rsn) – Im Zusammenhang mit dem Fall Armstrong ist nun auch der frühere Schweizer Profi und jetzige Radsport-Manager Tony Rominger ins Visier der Ermittler geraten. Wie die Boulevardzeitung Blick auf ihrer Website meldete, sollen Zahlungen von Lance Armstrong an den italienischen Sportmediziner Michele Farrari teilweise über die Schweiz erfolgt sein. Laut blick.ch führt eine der Spuren zur „Tony Rominger Management GmbH“.

Dabei soll es nicht nur um Doping, sondern auch um Geldwäsche und Steuerhinterziehung gehen. Die Staatsanwaltschaft im italienischen Padua untersucht seit Jahren die Machenschaften des als „Dottore EPO“ bekannten Ferrari.

Der 51-jährige Rominger, dreifacher Vuelta-Gewinner, Giro-Sieger von 1995 und Tour-Zweiter von 1993, bestreitet die Vorwürfe und hat gegenüber SonntagsBlick eine ausführliche Stellungnahme angekündigt.

Rominger hatte wie so viele andere ehemalige und aktive Fahrer auch Kontakte zu Ferrari. Er erklärte, dass er sich lediglich Trainingspläne habe erstellen lassen. Als Manager betreute Rominger unter anderem Cadel Evans, Alberto Contador, Patrik Sinkewitz, Andreas Klöden und Alexander Winokurow.

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