Im Zusammenhang mit Anti-Doping-Erklärung

Sky entlässt auch Yates und de Jongh

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Sean Yates (hier zu seiner Astana-Zeit) wurde 2010 Sportlicher Leiter bei Sky | Foto: ROTH

28.10.2012  |  (rsn) – Nur zwei Tage nach dem Doping-Geständnis von Bobby Julich haben nach einer Meldung von velonation.com mit dem Briten Sean Yates und dem Niederländer Steven de Jongh zwei weitere Sportliche Leiter des Sky-Teams ihre Posten aufgeben müssen.

Die Entlassung der beiden Ex-Profis soll wie im Fall Julich mit der Anti-Doping-Erklärung zusammen hängen, die der britische Rennstall von allen seinen Fahrern und Betreuern verlangt.

Yates war von 1982 bis 1996 Profi und fuhr für Peugeot, Fagor, 7-Eleven und Motorola, dem ersten Team von Lance Armstrong. Nach seinem Rücktritt war der 52-Jährige Sportlicher Leiter bei Discovery Channel, Astana und Sky. Der 38 Jahre alte de Jongh stand in seiner aktiven Zeit bei Farm-Frites, Rabobank und QuickStep unter Vertrag. Nach seinem Rücktritt Ende 2009 wechselte er in die Sportliche Leitung des damals neu gegründeten Sky-Teams.

Sowohl Yates als auch de Jongh sollen zugegeben haben, in ihrer Karriere verbotene Substanzen zu sich genommen zu haben.

Zudem wurde der Vertrag mit Teamarzt Geert Leinders nicht mehr verlängert. Der Niederländer arbeitete von 1996 bis 2009 für Rabobank als Teamarzt.

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