"Er hat zu viel zu verlieren"

Wiggins glaubt nicht an Doping-Geständnis von Armstrong

Foto zu dem Text "Wiggins glaubt nicht an Doping-Geständnis von Armstrong"
Bradley Wiggins bei der Tour-Präsentation | Foto: ROTH

24.10.2012  |  Paris (dapd/rsn) - Der Fall Armstrong hat bei Toursieger Bradley Wiggins "Gefühle von Wut" erzeugt. Es sei schade, dass der Radsport in all das hineingezogen wird, sagte der Brite am Rande Präsentation der 100. Tour de France in Paris. "Es ist aber nicht schade, dass er erwischt wurde. Armstrong ist wie der Weihnachtsmann. Wenn man älter wird, versteht man, dass es ihn nicht gibt", sagte der 32-jährige Sky-Kapitän.

Wiggins glaubt aber nicht, dass Armstrong ein Doping-Geständnis ablegen wird. "Er ist schlau und deshalb denke ich nicht, dass er eines Tages auspacken wird. Er hat zu viel zu verlieren", sagte er.

Armstrong wurde wegen langjährigen Dopings lebenslang gesperrt, alle seine Erfolge seit dem 1. August 1998 wurden ihm aberkannt.

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