1999 - 2005

Das Podium der Tour de France in der Ära Armstrong

Foto zu dem Text "Das Podium der Tour de France in der Ära Armstrong"
Das Podium der Tour de France 2005 | Foto: ROTH

22.10.2012  |  Düsseldorf (dapd) - Lance Armstrong wurden die sieben Siege bei der Tour de France von 1999 bis 2005 aberkannt. Ob es zu einer Neuverteilung der Erfolge kommt, ist noch offen. Schließlich hat kaum einer der einstigen Rivalen eine lupenreine Weste. Die Nachrichtenagentur dapd gibt einen Überblick über die  Fahrer, die von 1999 bis 2005 auf dem Tour-Podium landeten.

1999:
1. Lance Armstrong (USA) - lebenslange Sperre wegen langjährigen Dopings (2012), Titel aberkannt
2. Alex Zülle (Schweiz) - achtmonatige Dopingsperre wegen der Verstrickung in den Festina-Skandal (1998)
3. Fernando Escartin (Spanien) - keine Verurteilung, gehörte aber zu den  Kunden des inzwischen lebenslang gesperrten Dopingarztes Michele Ferrari an (2004)

2000:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Jan Ullrich (Rostock) - sechsmonatige Sperre wegen Amphetamin-Missbrauchs (2002), zweijährige Dopingsperre wegen der Verstrickung im Fuentes-Skandal (2012)
3. Joseba Beloki (Spanien) - keine Verurteilung durch den spanischen Verband trotz Verstrickung im Fuentes-Skandal

2001:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Jan Ullrich (Rostock)

3. Joseba Beloki (Spanien)

2002:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Joseba Beloki (Spanien)
3. Raimondas Rumsas (Litauen), einjährige Sperre wegen Epo-Dopings (2003), viermonatige Haftstrafe auf Bewährung wegen der Einfuhr illegaler Dopingsubstanzen während der Tour 2002 (2006)

2003:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Jan Ullrich (Rostock)
3. Alexander Winokurow (Kasachstan) - zweijährige Dopingsperre wegen Fremdblutdopings (2007)

2004:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Andreas Klöden (Mittweida) - sein Name tauchte in den Akten der Freiburger Staatsanwaltschaft zum Telekom-Skandal auf, zu einer Verurteilung kam es aber nicht
3. Ivan Basso (Italien) - zweijährige Dopingsperre wegen der Verstrickung im Fuentes-Skandal (2007)

2005:
1. Lance Armstrong (USA)
2. Ivan Basso (Italien)
3. Jan Ullrich (Rostock)

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