Ex-Wada-Chef sieht staatliche Stellen in der Pflicht

Pound: "Fall Amstrong wird Kriminalbehörden interessieren"

Foto zu dem Text "Pound:
Richard Pound | Foto: ROTH

19.10.2012  |  Berlin (dapd) - Richard Pound geht davon aus, dass sich in einigen Ländern nun auch die Kriminalbehörden in den Dopingskandal rund um Lance Armstrong einschalten. Diese könnten ein Interesse daran haben, "mutmaßliche Meineide, Renn-Manipulationen und Transaktionen rund um Drogensubstanzen zu untersuchen", sagte der ehemalige Vorsitzende der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (Freitagausgabe).

Der Kanadier sieht die staatlichen Stellen auch deshalb in der Pflicht, weil er glaubt, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) aufgrund seiner Präsidentschaftswahlen in dieser Angelegenheit im nächsten Jahr eine zögerliche Haltung einnehmen werde.

Vergangene Woche hatte die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA das ausgeklügelte Doping-System der Ära Armstrong umfangreich dokumentiert und den Bericht dem Radsport-Weltverband UCI vorgelegt.

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