Tour Down Under profitierte vom Comeback

Südaustralischer Premier bereut Armstrong-Verpflichtung nicht

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Lance Armstrong bei der Tour Down Under 2009 | Foto: ROTH

15.10.2012  |  Adelaide (dapd) - Der südaustralische Ministerpräsident Jay Weatherill hat es nicht bereut, Lance Armstrong nach dessen Comeback für die Tour Down Under angeworben zu haben. Durch die Teilnahme des siebenmaligen Tour-Siegers habe die australische Rundfahrt ihr Profil erfolgreich geschärft.

Die vorliegenden Dopingbeweise gegen Armstrong hätten keinen Einfluss auf die Bedeutung der Rundfahrt. "Unser Wettbewerb bleibt stark, unabhängig von diesen Zusammenhängen", sagte Weatherill. Den Wert für die hiesige Wirtschaft hat die Tour Down Under laut Medienberichten auf 40 Millionen Dollar (31 Millionen Euro) verdoppelt.

Armstrong hatte 2009 nach dreieinhalbjähriger Pause sein erstes Rennen bei der Tour Down Under bestritten und danach zwei weitere Male am ersten WorldTour-Rennen des Jahres teilgenommen.

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