Generaldirektor Howman äußert Verdacht

Wussten WADA-Kontrolleure von Armstrongs Doping-Programm?

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Lance Armstrong nach seinem siebten Tour-Sieg im Jahr 2005 | Foto: ROTH

12.10.2012  |  Wellington (dapd) - Lance Armstrong hat sein Doping-Programm möglicherweise mit dem Wissen von Kontrolleuren durchgezogen. Der Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), David Howman, sagte dem "New Zealand's LiveSport Radio" am Freitag, dass Armstrongs mehrfache Behauptung, nie positiv auf unerlaubte Substanzen getestet worden zu sein, damit nicht mehr als Unschuldsbeweis gelten könne.

"Es sieht so aus, als wäre das Szenario Jahre lang vor den Augen derer gelaufen, die es hätten aufdecken sollen, manchmal sogar mit deren Wissen", sagte Howman. Er nannte aber keine Namen von Organisationen oder Einzelpersonen, sondern verwies auf "Bedenken" aus dem USADA-Report.

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