Schiedsgericht muss nun entscheiden

Bruyneel legt Einspruch gegen USADA-Klage ein

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Johan Bruyneel erhält Rückendeckung von RadioShack-Nissan. | Foto: ROTH

14.07.2012  |  Colorado Springs (dapd) - RadioShack-Teamchef Johan Bruyneel hat Einspruch gegen die Dopinganklage der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA) eingelegt und den Fall damit vor ein Schiedsgericht gebracht. Dem einstigen Mentor von Lance Armstrong wird Besitz, Handel und die Verabreichung von verbotenen Substanzen sowie Komplizenschaft beim Verstoß gegen Anti-Doping-Richtlinien vorgeworfen.

Armstrong selbst hat noch bis Mitte August Zeit, denselben Schritt zu vollziehen oder eine Bestrafung zu akzeptieren. Sowohl Armstrong als auch Bruyneel droht eine lebenslange Sperre.

"Die USADA kann bestätigen, dass Herr Bruyneel den Fall vor ein Schiedsgericht gebracht hat, das auch der Öffentlichkeit zugänglich sein kann", teilte die Agentur mit. "Wie in allen Fällen vor einem Schiedsgericht, werden sämtliche Beweise präsentiert und Zeugen in einem Kreuzverhör unter Eid aussagen, bevor ein unabhängiges Gremium den Fall definitiv entscheiden wird."

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